Gute Idee, mittelmäßige Umsetzung
Ich bin zwar schon lange nicht mehr die Zielgruppe, lese aber immer noch gerne Jugendbücher - wenn es im Fantasy oder Sci-Fi Setting spielt, umso besser. Leider konnte mich ‚Red Star Rebels‘ nicht überzeugen.
Dabei ging es erst mal vielversprechend los. Bereits nach wenigen Seiten wird die Marsstation evakuiert und die Protagonisten Cleo und Hunter bleiben allein zurück. Kurze Zeit später entern Terroristen die Station...
Es hat mir gefallen, dass schnell Spannung aufgebaut wurde. Der Countdown zu Beginn jedes Kapitels sollte diesen Spannungsbogen zusätzlich halten, wobei das für mich nur teilweise funktioniert hat. In manchen Kapiteln passierte einfach zu wenig, und die Erzählweise hat zusätzlich dazu geführt, dass ich schnell genervt war. Das Buch ist sehr gewollt jugendlich geschrieben. Ich lese, wie gesagt, oft Jugendbücher, weshalb es mir hier sehr negativ aufgefallen ist. Der Erzählstil wirkte auf mich sehr aufgesetzt und nicht authentisch.
Gestört hat mich außerdem die stereotype Zeichnung der Figuren. Cleo ist illegal auf der Station und hat eine kriminelle Vergangenheit, aber nur weil die Umstände sie dazu gezwungen haben. Hunter ist der Sprössling einer superreichen Familie, wurde von dieser jedoch ausgestoßen und fühlt sich unverstanden. Er ist natürlich nicht so arrogant, wie er wirkt, sondern nett und empathisch. Irgendwie hat man diese Konstellation schon x-fach gelesen. Trotz der (manchmal langatmigen) Beschreibungen ihrer Vergangenheit haben die beiden Figuren für mich keine Tiefe entwickelt. Zudem fand ich es nervig, dass sie sich natürlich direkt bei der ersten Begegnung total „hot” fanden.
Die spannendste Figur auf Seiten der Antagonisten war noch Sabrina, während Marguerite eine typische „Rich-Kid“-Bösewicht war.
Vor allem im letzten Drittel wurde die Handlung dann nochmal wirklich spannend und auch das Ende fand ich im Großen und Ganzen gelungen. Insgesamt konnte mich der Roman aber dennoch nicht begeistern.
Fazit. Red Star Rebels’ ist ein Jugendbuch, das das Potential eines eigentlich spannenden Settings m.M.n. nicht gut genutzt hat. Die Figuren waren mir teilweise zu stereotyp und oberflächlich und bedienten bekannte Erzählmuster. Zudem sagte mir der übertrieben jugendliche Schreibstil nicht zu.
Dabei ging es erst mal vielversprechend los. Bereits nach wenigen Seiten wird die Marsstation evakuiert und die Protagonisten Cleo und Hunter bleiben allein zurück. Kurze Zeit später entern Terroristen die Station...
Es hat mir gefallen, dass schnell Spannung aufgebaut wurde. Der Countdown zu Beginn jedes Kapitels sollte diesen Spannungsbogen zusätzlich halten, wobei das für mich nur teilweise funktioniert hat. In manchen Kapiteln passierte einfach zu wenig, und die Erzählweise hat zusätzlich dazu geführt, dass ich schnell genervt war. Das Buch ist sehr gewollt jugendlich geschrieben. Ich lese, wie gesagt, oft Jugendbücher, weshalb es mir hier sehr negativ aufgefallen ist. Der Erzählstil wirkte auf mich sehr aufgesetzt und nicht authentisch.
Gestört hat mich außerdem die stereotype Zeichnung der Figuren. Cleo ist illegal auf der Station und hat eine kriminelle Vergangenheit, aber nur weil die Umstände sie dazu gezwungen haben. Hunter ist der Sprössling einer superreichen Familie, wurde von dieser jedoch ausgestoßen und fühlt sich unverstanden. Er ist natürlich nicht so arrogant, wie er wirkt, sondern nett und empathisch. Irgendwie hat man diese Konstellation schon x-fach gelesen. Trotz der (manchmal langatmigen) Beschreibungen ihrer Vergangenheit haben die beiden Figuren für mich keine Tiefe entwickelt. Zudem fand ich es nervig, dass sie sich natürlich direkt bei der ersten Begegnung total „hot” fanden.
Die spannendste Figur auf Seiten der Antagonisten war noch Sabrina, während Marguerite eine typische „Rich-Kid“-Bösewicht war.
Vor allem im letzten Drittel wurde die Handlung dann nochmal wirklich spannend und auch das Ende fand ich im Großen und Ganzen gelungen. Insgesamt konnte mich der Roman aber dennoch nicht begeistern.
Fazit. Red Star Rebels’ ist ein Jugendbuch, das das Potential eines eigentlich spannenden Settings m.M.n. nicht gut genutzt hat. Die Figuren waren mir teilweise zu stereotyp und oberflächlich und bedienten bekannte Erzählmuster. Zudem sagte mir der übertrieben jugendliche Schreibstil nicht zu.