Gute Rahmenhandlung, erstaunlich erwachsene Teenager
Red Star Rebels vereint vieles - Science Fiction, YA Romance, ein wenig Thriller.. und mit vor allem letzterem war ich eigentlich ganz zufrieden. Die Story ist gut gemacht, der Plot schreitet kontinuierlich voran und zwischendurch fand ich es auch wirklich spannend. Die Science Fiction bzw. das World Building fällt eher knapp aus, man stürzt direkt in die Geschichte und es wird so ein wenig angenommen, dass man schon weiß, wie so eine Station auf dem Mars aussieht - hat uns Matt Damon ja gezeigt. (Daher fand ich die Karte im hinteren Umschlag auch eher wenig hilfreich.) Tut dem Tempo der Geschichte aber natürlich gut, auch wenn mich ein, zwei spezielle Gimicks auch gefreut hätten.
Was mich hingegen komplett fertig gemacht hat, ist die YA Romance. Das Buch wird abwechselnd im inneren Monolog von Cleo, 17, und Hunter, 18, erzählt. Wären sie Mitte 30, hätten das Studium und die erste Ehe inklusive Paartherapie zur eigenen Bindungsangst hinter sich, hätte ich mich mit der Art der Gedanken anfreunden können. So sind es die weisesten, reflektiertesten Teenager, die mir je untergekommen sind, die sich in einer absoluten Notsituation nicht nur innerhalb von 30 Minuten aufrichtig unsterblich ineinander verlieben und den Mensch fürs Leben gefunden haben (jeii!), sondern auch noch alle Zeit der Welt haben (innerhalb der 8 Stunden, in denen der gesamte Plot des Buches spielt!), ihre eigenen Gefühle zu erfassen, zu reflektieren und zu bewerten. Und zwar nicht nur die eigenen, sondern auch die des*der anderen. Chapeau. Das würde ich mit Ende 30 noch nicht so hinbekommen. Und das gibt dem ganzen für mich einfach so ein Ick, so ein uncanny valley Gefühl, über das ich bis zum Ende nicht hinweggekommen bin. Somit lieb gemeinte 3/5 Sterne, weil ich die Storyline ohne die "Liebes"geschichte eigentlich ganz gut fand.
Was mich hingegen komplett fertig gemacht hat, ist die YA Romance. Das Buch wird abwechselnd im inneren Monolog von Cleo, 17, und Hunter, 18, erzählt. Wären sie Mitte 30, hätten das Studium und die erste Ehe inklusive Paartherapie zur eigenen Bindungsangst hinter sich, hätte ich mich mit der Art der Gedanken anfreunden können. So sind es die weisesten, reflektiertesten Teenager, die mir je untergekommen sind, die sich in einer absoluten Notsituation nicht nur innerhalb von 30 Minuten aufrichtig unsterblich ineinander verlieben und den Mensch fürs Leben gefunden haben (jeii!), sondern auch noch alle Zeit der Welt haben (innerhalb der 8 Stunden, in denen der gesamte Plot des Buches spielt!), ihre eigenen Gefühle zu erfassen, zu reflektieren und zu bewerten. Und zwar nicht nur die eigenen, sondern auch die des*der anderen. Chapeau. Das würde ich mit Ende 30 noch nicht so hinbekommen. Und das gibt dem ganzen für mich einfach so ein Ick, so ein uncanny valley Gefühl, über das ich bis zum Ende nicht hinweggekommen bin. Somit lieb gemeinte 3/5 Sterne, weil ich die Storyline ohne die "Liebes"geschichte eigentlich ganz gut fand.