Kein Sci-Fi, sondern Romance
"Actionreiches Science-Fiction-Abenteuer", so stand es in der Buchbeschreibung. "So gerade eben in Plot verhüllte unrealistische Kitsch-Romanze" wäre ehrlicher gewesen... Ich habe eine Leseprobe gelesen und war begeistert, zumal ich immer gern Sci-Fi-Bücher von Frauen lese. Auch gern Sci-Fi-Bücher mit romatischen Nebensträngen, gar kein Problem! Hier liste ich gern einfach mal auf, was mich an dem Buch aufgeregt hat:
- als die beiden Protagonisten aufeinandertreffen, sind sie in einer totalen Stress-Situation und wissen nicht, ob sie sterben müssen; ihre ersten Gedanken: Boah, ist der/die andere HOT und sexy!
- die Handlung des Buchs geht von einem kurzen Epilog abgesehen über einen Zeitraum von 7,5 Stunden. In dieser Zeit verlieben sich die beiden so unfassbar ineinander, dass sie a) sich für den anderen opfern würden und jeweils ihr Leben für den anderen geben, b) als Familienmitglieder auftauchen, sie in diesen das "vertraute Stirnrunzeln" der anderen Person wiedererkennen. Wenn ich jemanden seit 5 Stunden kenne, ist da gar nix "vertraut", c) sie statt Pläne zu schmieden, wie sie ihr Leben retten können, lieber rummachen. Ach ja, aber ihre Geheimnisse verraten sie sich deswegen nicht, weil man kennt sich ja kaum.
Der restliche Plot, der sich um diese Liebesgeschichte so herumrankt, ist ja durchaus unterhaltsam. Aber warum er dauernd von "Oh er muss sein T-Shirt ausziehen und ich kann nicht weggucken" unterbrochen werden muss, hat mich einfach die ganze Zeit genervt. Vielleicht bin ich nicht die Zielgruppe für diesen Roman - vor allem stört mich aber die Vermarktung, denn dies wurde zumindest mir nicht als Romance verkauft, sondern als Sci-Fi. Immerhin ist das Buch nicht besonders lang oder anspruchsvoll, so dass ich es an einem Nachmittag weglesen konnte. Schade, Amie Kaufman, ich bin nicht überzeugt.
- als die beiden Protagonisten aufeinandertreffen, sind sie in einer totalen Stress-Situation und wissen nicht, ob sie sterben müssen; ihre ersten Gedanken: Boah, ist der/die andere HOT und sexy!
- die Handlung des Buchs geht von einem kurzen Epilog abgesehen über einen Zeitraum von 7,5 Stunden. In dieser Zeit verlieben sich die beiden so unfassbar ineinander, dass sie a) sich für den anderen opfern würden und jeweils ihr Leben für den anderen geben, b) als Familienmitglieder auftauchen, sie in diesen das "vertraute Stirnrunzeln" der anderen Person wiedererkennen. Wenn ich jemanden seit 5 Stunden kenne, ist da gar nix "vertraut", c) sie statt Pläne zu schmieden, wie sie ihr Leben retten können, lieber rummachen. Ach ja, aber ihre Geheimnisse verraten sie sich deswegen nicht, weil man kennt sich ja kaum.
Der restliche Plot, der sich um diese Liebesgeschichte so herumrankt, ist ja durchaus unterhaltsam. Aber warum er dauernd von "Oh er muss sein T-Shirt ausziehen und ich kann nicht weggucken" unterbrochen werden muss, hat mich einfach die ganze Zeit genervt. Vielleicht bin ich nicht die Zielgruppe für diesen Roman - vor allem stört mich aber die Vermarktung, denn dies wurde zumindest mir nicht als Romance verkauft, sondern als Sci-Fi. Immerhin ist das Buch nicht besonders lang oder anspruchsvoll, so dass ich es an einem Nachmittag weglesen konnte. Schade, Amie Kaufman, ich bin nicht überzeugt.