Kevin allein auf dem Mars

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lea Avatar

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Cleo, blinde Passagierin auf dem Mars, kennt sich auf der UN-Station aus wie in ihrer Westentasche. Als eine Evakuierung ausgerufen wird, ist sie darauf vorbereitet. Hunter Graves, Sohn einer Milliardärin, ist hingegen nicht vorbereitet. Dank Cleo überleben die beiden. Aber damit enden ihre Probleme noch nicht. Söldner verschaffen sich Zugang zur Station und plötzlich ist die angebliche Evakuierung ihr geringstes Problem.

Das Buch hat mir gut gefallen. Die Beschreibungen der Station waren charmant, irgendwie faszinierend, aber auch etwas runtergekommen.
Cleo und Hunter kommen aus zwei ganz unterschiedlichen Milieus, was ihrer Beziehung eine spannende Reibung verschafft. Hunters privilegierter Blick wird dabei klar dargestellt und die Probleme, die das für Cleo bedeutet, sind ganz eindeutig. Die Abhandlung davon war jetzt nicht überragend innovativ, aber trotzdem gut gemacht. Insgesamt hat mir gefallen, dass es für ein Jugendbuch klare Kapitalismuskritik enthält.
Am allerbesten hat mir der Teil des Buches gefallen, wo beide Hauptcharaktere den Söldnern jede Menge Fallen stellen. Das hat mich auf witzige Weise irgendwie an “Kevin allein zu Haus” erinnert.

Das Buch ist kein Highlight, aber sehr lesenswert. Der Schreibstil ist witzig und unterhaltsam und ich hatte auf jeden Fall eine Menge Spaß mit dem Buch.