Mars-Abenteuer in 8h
Das Buch deckt einen Zeitraum von nur 8 Stunden ab, denn die Protagonist*innen Cleo und Hunter werden bei der Evakuierung der UN-Station zurückgelassen, denn die Systeme wissen nicht, dass sich die beiden auf der Station befinden. Cleo schlägt sich bereits seit Monaten als Illegale Einwanderin heimlich auf der Station durch und kennt dadurch jeden Winkel, während Hunter, Sprössling der Graves-Familie, der der halbe Mars gehört, durch unglückliche Umstände noch nicht im System registriert war. Doch statt der erwarteten Entlüftung der Station, tauchen plötzlich weitaus gefährlichere Besucher auf der Station auf und die beiden haben keine andere Wahl als zusammenzuarbeiten, um zu überleben. Amie Kaufman schafft es ein 300 Seiten-Buch, das nur 8 Stunden abdeckt absolut temporeich zu gestalten. Im Buch wurde eine gute Mischung aus Handlung und inneren Dialogen gefunden, die mich stets in den Bann gezogen haben. Am liebsten hätte ich das Buch an einem Stück gelesen, denn die Autorin besitzt einen einzigartigen Humor, der mich immer wieder zum schmunzeln gebracht hat. Das Buch ist wie eine Mischung aus dem „Marsianer“ und „Kevin alleine zuhause“. Die beiden Kämpfen um ihr Überleben auf dem Mars, versuchen ihre Gegner außer Gefecht zu setzen und dabei kommt es immer wieder zu witzigen Situationen. Handlungstechnisch war es ein Buch was einfach Spaß gemacht hat, lediglich die Liebesgeschichte ging mir einfach viel zu schnell und war mir in Anbetracht des kurzen Handlungszeitraumes zu überbetont.