Nette Young Adult Geschichte mit etwas Romantik und Science-Fiction-Vibes
Der Mars, 2067: Die Mars-Station der UN wird aufgrund einer Kontamination evakuiert. Nur die Anhalterin Cleo bleibt zurück, da sie nicht offiziell auf der Station lebt. Doch unerwarteter Weise ist auch Hunter Graves noch in der Station: der unglaublich gut aussehende, reiche und einflussreiche Erbe des GravesUP Imperiums, das die Besiedlung des Mars ermöglicht hat. Obwohl die Station eigentlich verlassen sein sollte, treiben sich auf einmal noch mehr Leute dort herum: fremde Söldner:innen tauchen plötzlich in der Station auf. Trotz aller Unterschiede müssen sich Cleo und Hunter zusammentun, um zu überleben …
Das Buch ist wie sein Cover: oberflächlich eine süße kleine Geschichte mit Marsbezug. Sie ist dabei eine Young-Adult-Geschichte mit einer eher zarten Liebesgeschichte, auch wenn zwischendurch versucht wird, etwas “Hotness” mit einzubauen, doch das bleibt weitgehend unschuldig. Und das ist auch sinnvoll so, denn immerhin befinden sich die beiden in einer lebensbedrohlichen Situation auf einem fremden Planeten. Da würde der reine Fokus aufs “Rummachen” doch etwas fehl am Platz wirken. Unter der Oberfläche ist das Buch aber durchaus auch gesellschaftskritisch. Der Konflikt zwischen Hunter und Cleo beruht unter anderem darauf, dass GravesUP seine Marktmacht ausnutzt und nur Menschen mit ausreichend Geld Zugang zum Mars gewährt. Das wird vor allem aus Cleos Perspektive wiederholt kritisch reflektiert. Die Handlung ist weitgehend logisch und mitreißend. Es entstehen Tempo und Spannung und auch eine interessante Atmosphäre vom Leben auf einem fremden Planeten. “Red Star Rebels” ist bei Weitem keine ausgeklügelte Science Fiction, aber es ist eine nette, durchaus packende Geschichte mit einer romantischen Prise, die auch nicht eingefleischten Science-Fiction-Fans die Vibes eines anderen Planetens vermittelt und zu unterhalten weiß.
Das Buch ist wie sein Cover: oberflächlich eine süße kleine Geschichte mit Marsbezug. Sie ist dabei eine Young-Adult-Geschichte mit einer eher zarten Liebesgeschichte, auch wenn zwischendurch versucht wird, etwas “Hotness” mit einzubauen, doch das bleibt weitgehend unschuldig. Und das ist auch sinnvoll so, denn immerhin befinden sich die beiden in einer lebensbedrohlichen Situation auf einem fremden Planeten. Da würde der reine Fokus aufs “Rummachen” doch etwas fehl am Platz wirken. Unter der Oberfläche ist das Buch aber durchaus auch gesellschaftskritisch. Der Konflikt zwischen Hunter und Cleo beruht unter anderem darauf, dass GravesUP seine Marktmacht ausnutzt und nur Menschen mit ausreichend Geld Zugang zum Mars gewährt. Das wird vor allem aus Cleos Perspektive wiederholt kritisch reflektiert. Die Handlung ist weitgehend logisch und mitreißend. Es entstehen Tempo und Spannung und auch eine interessante Atmosphäre vom Leben auf einem fremden Planeten. “Red Star Rebels” ist bei Weitem keine ausgeklügelte Science Fiction, aber es ist eine nette, durchaus packende Geschichte mit einer romantischen Prise, die auch nicht eingefleischten Science-Fiction-Fans die Vibes eines anderen Planetens vermittelt und zu unterhalten weiß.