Sci-Fi-Young-Adult mit gewollter Enemie-to-Lover-Anpaarung

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ameliethl Avatar

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Amie Kaufman hat mit "Red Star Rebels" eine Mischung aus Sci-Fi und Young-Adult mit dem beliebten Trope "Enemie-To-Lovers" und plattem Humor geschrieben.
Die Geschichte spielt im Jahr 2067 in einer Raumstation auf dem Mars, die aufgrund einer Evakuierung menschenleer zurück gelassen wird. Zumindest fast - zurück bleiben die illegal eingereiste Cleo und Hunter, der Erbe des Konzerns, der die Besiedelung des Mars erst ermöglicht hat. Sehr schnell stellt sich heraus, dass die Bedrohung, die die Evakuierung erst nötig gemacht hat, nur eine Lüge ist und eine Gruppe von Weltraum-Piraten die Station zerstören will. Den beiden Protagonisten bleiben 8 Stunden, um eine Katastrophe zu verhindern.

Das Tempo der Geschichte ist aufgrund des Timers sehr rasant und bemüht sich, trotzdem Humor, Spannung und eine Romanze mit auf die 313 Seiten zu bekommen.

Insgesamt bietet das Buch eine seichte Unterhaltung für Nebenbei und interessante Zukunftsszenarien, verschenkt aber wertvolles Potenzial bei der Entwicklung der Charaktere, der Liebesgeschichte und den Motivationen der einzelnen Figuren. Besonders die Antagonisten haben keine Tiefe und nachvollziehbare Motivationsgründe.

Für ein jüngeres Publikum mit Sicherheit geeignet, für alle anspruchsvolleren LeserInnen, die gerne tiefgründige Emotionen und Motive lesen, eher nicht.