viel Action aber wenig Tiefe
Red Star Rebels konnte mich leider nicht überzeugen.
Bereits früh wird deutlich, dass die Protagonistin erst 17 Jahre alt ist und auch der männliche Hauptcharakter nur wenig älter ist. Das merkt man der Geschichte in nahezu allen Bereichen an. Beziehungen entwickeln sich sehr schnell, Entscheidungen werden oft impulsiv getroffen und viele Entwicklungen bleiben eher einfach gehalten. Das ist nicht grundsätzlich schlecht, macht aber deutlich, dass sich das Buch eher an ein jüngeres Publikum richtet. Wer Jugend-Science-Fiction liest, wird damit vermutlich gut zurechtkommen. Mir persönlich fehlten dadurch jedoch die Tiefe und Komplexität, die ich von Science-Fiction erwarte.
Obwohl die Geschichte im Weltraum spielt, blieb das Setting für mich erstaunlich blass und austauschbar. Ein echter Weltenaufbau war kaum vorhanden. Die Handlung hätte mit wenigen Änderungen auch an einem völlig anderen Ort spielen können, ohne dass sich viel verändert hätte.
Stattdessen setzt das Buch vor allem auf schnelle Action und einen engen Zeitrahmen. Die Ereignisse überschlagen sich, doch die Figuren und ihre Entwicklung bleiben dabei oberflächlich. Besonders die Liebesgeschichte konnte mich nicht überzeugen. Innerhalb weniger Stunden entwickeln die Protagonisten Gefühle, die so stark sein sollen, dass sie bereit sind, ihre bisherigen Überzeugungen und Lebenswelten dafür aufzugeben. Diese Entwicklung wirkte auf mich nicht glaubwürdig.
Auch die Konflikte waren für meinen Geschmack zu einfach gelöst. Die Hauptfiguren bewältigen eine Herausforderung nach der anderen und wirken dabei stellenweise fast unbesiegbar. Dadurch fehlten Spannung, echte Risiken und
Wer eine unkomplizierte Jugend-Science-Fiction mit viel Action und einer schnellen Liebesgeschichte sucht, wird hier möglicherweise gut unterhalten. Mir persönlich fehlten jedoch die Tiefe der Figuren, ein überzeugender Weltenaufbau und die Komplexität, die ich mir von guter Science-Fiction wünsche.
Daher reicht es für mich nur für Wohlmeinende 3***
Bereits früh wird deutlich, dass die Protagonistin erst 17 Jahre alt ist und auch der männliche Hauptcharakter nur wenig älter ist. Das merkt man der Geschichte in nahezu allen Bereichen an. Beziehungen entwickeln sich sehr schnell, Entscheidungen werden oft impulsiv getroffen und viele Entwicklungen bleiben eher einfach gehalten. Das ist nicht grundsätzlich schlecht, macht aber deutlich, dass sich das Buch eher an ein jüngeres Publikum richtet. Wer Jugend-Science-Fiction liest, wird damit vermutlich gut zurechtkommen. Mir persönlich fehlten dadurch jedoch die Tiefe und Komplexität, die ich von Science-Fiction erwarte.
Obwohl die Geschichte im Weltraum spielt, blieb das Setting für mich erstaunlich blass und austauschbar. Ein echter Weltenaufbau war kaum vorhanden. Die Handlung hätte mit wenigen Änderungen auch an einem völlig anderen Ort spielen können, ohne dass sich viel verändert hätte.
Stattdessen setzt das Buch vor allem auf schnelle Action und einen engen Zeitrahmen. Die Ereignisse überschlagen sich, doch die Figuren und ihre Entwicklung bleiben dabei oberflächlich. Besonders die Liebesgeschichte konnte mich nicht überzeugen. Innerhalb weniger Stunden entwickeln die Protagonisten Gefühle, die so stark sein sollen, dass sie bereit sind, ihre bisherigen Überzeugungen und Lebenswelten dafür aufzugeben. Diese Entwicklung wirkte auf mich nicht glaubwürdig.
Auch die Konflikte waren für meinen Geschmack zu einfach gelöst. Die Hauptfiguren bewältigen eine Herausforderung nach der anderen und wirken dabei stellenweise fast unbesiegbar. Dadurch fehlten Spannung, echte Risiken und
Wer eine unkomplizierte Jugend-Science-Fiction mit viel Action und einer schnellen Liebesgeschichte sucht, wird hier möglicherweise gut unterhalten. Mir persönlich fehlten jedoch die Tiefe der Figuren, ein überzeugender Weltenaufbau und die Komplexität, die ich mir von guter Science-Fiction wünsche.
Daher reicht es für mich nur für Wohlmeinende 3***