Young Adult Science Fiction

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lulu Avatar

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Amie Kaufmann hat ein rasantes Leseabenteuer, geschrieben, bei dem die Anhalterin und Überlebenskünstlerin Cleo unfreiwillig mit dem verwöhnten Milliardärssohn Hunter allein auf einer Mars-Station zurückbleibt und mit ihm kooperieren muss, um zu überleben.
Das Genre ist irgendwo zwischen Science-Fiction und Young Adult anzusiedeln. Die Action-Spannung steht im Vordergrund, aber die aufkommenden romantischen Gefühle nehmen zunehmend Raum ein. Die genauen Hintergründe der Marsstation sowie der Gefahrensituation klären sich im Laufe der Geschichte, auch die Biographien der beiden Protagonisten werden langsam verständlich. Angesichts der Tatsache, dass das ganze Buch in einem Zeitabschnitt von 7 Stunden spielt, ist natürlich keine langsame Entwicklung der Charaktere zu erwarten, vielmehr geht es immer sprunghaft zwischen zwei Einsätzen weiter. Binnen kürzester Zeit offenbaren sich die beiden in wenigen Sätzen ihr Innenleben und ihre traumatischen Kindheitserfahrungen. Das wirkt oft klischeehaft und wenig realistisch, ist aber insgesamt stringent.
Der burschikose und wenig respektvolle Umgang Cleos mit ihrem privilegierten Gegenüber macht ebenso Spaß wie die vielfältigen Tricks und Kniffe, mit denen die beiden diverse schwierige Situationen bewältigen. Mehr kann ich natürlich nicht spoilern und möchte das Büchlein für eine kurzweilige und spannende Lektüre empfehlen.