Vielversprechend
Die ersten Seiten haben mich sofort erwischt. Róisín ist fünfzehn, lebt mit ihrer Mutter in einem irischen Kaff der Achtziger und passt dort nirgends richtig hinein, und Kennedy erzählt das ohne jedes Mitleid mit ihrer Figur. Was mir besonders gefällt, ist der Ton: trocken, stellenweise komisch, und trotzdem spürt man die Enge auf jeder Seite. Red ist schon nach wenigen Absätzen jemand, über den ich unbedingt mehr wissen will. Ich lese auf jeden Fall weiter.