Wenn Heimat zur Belastung wird
Mich interessiert an dem Text vor allem der Konflikt in Nordirland und seine Auswirkungen auf Róisíns Familie. Besonders eindrücklich finde ich, wie die Erlebnisse ihres Vaters dazu führen, dass die Familie ihre Heimat verlässt. Róisín versucht gleichzeitig, sich im Süden einzuleben, wird aber wegen ihrer Herkunft ausgegrenzt. Mit Red kommt eine weitere Figur dazu, die selbst eine geheimnisvolle und offenbar schwierige Familiengeschichte hat. Da das Buch nach ihm benannt ist, vermute ich, dass er für den weiteren Verlauf noch eine wichtige Rolle spielen wird.
Was mir weniger gefällt, sind die fehlenden Kennzeichnungen für wörtliche Rede. Das wirkt auf mich einfach nur schlampig (ja, stilistisches Mittel und so...) und tut nichts für den Lesefluss. So gerne ich Roisin auch folgen würde, der Satz und die eher stockende Erzählweise sprechen für mich dagegen.
Was mir weniger gefällt, sind die fehlenden Kennzeichnungen für wörtliche Rede. Das wirkt auf mich einfach nur schlampig (ja, stilistisches Mittel und so...) und tut nichts für den Lesefluss. So gerne ich Roisin auch folgen würde, der Satz und die eher stockende Erzählweise sprechen für mich dagegen.