Die Geschichte von Red und Róisín
In der kleinen Stadt Kildare in Irland: Die 15-jährige Róisín McCaffrey ist eine Außenseiterin, als sie den gleichaltrigen Red Camelin im Jahr 1982 kennengelernt. Beide fühlen sich voneinander angezogen und werden enge Freunde. Doch es soll nicht immer harmonisch bleiben…
„Red“ ist ein Roman von Louise Kennedy.
Erzählt wird die Geschichte in drei Teilen mit insgesamt 28 Kapiteln. Die Handlung umspannt die Zeit von 1982 bis 2007, ergo rund 25 Jahre, und spielt sowohl in Irland als auch in Großbritannien.
Der Roman enthält autobiografische Elemente. Die Protagonistin weist mehrere Parallelen zur Autorin auf, beispielsweise ihre nordirische Herkunft und ihr schwieriger Neustart in Kildare. Kein Wunder also, dass die Figuren sehr authentisch wirken.
Der Inhalt umfasst mehr als eine Coming-of-Age-Geschichte. Der Roman beschreibt die verschiedenen Stationen einer tiefen Freundschaft: die erste Liebe, fatale Entscheidungen, Einsamkeit, Sehnsucht und Verlust. Auch schlimme Aspekte wie unterschiedliche Formen von Gewalt, Drogen, Missbrauch und sonstige Kriminalität werden nicht ausgespart.
Auf den knapp 380 Seiten verlangt die Lektüre uns einiges ab. Sie beinhaltet immer wieder emotionale, aber auch schwer erträgliche Szenen. Ich selbst habe beim Lesen stark mitgelitten und mitgefühlt.
Der Text ist dialoglastig und an die Sprache junger Leute jener Zeit angepasst. Dennoch ist der Stil nicht zu flapsig und banal. Hilfreich sind übrigens die zahlreichen „Anmerkungen zur deutschen Ausgabe“, die Namen, Zitate, Referenzen und Begrifflichkeiten erklären.
Der deutsche Titel ist gänzlich anders als im englischsprachigen Original („Stations“), was sich mir nicht erschließt. Allerdings empfinde ich die sonstige Übersetzung, von Hans-Christian Oeser und Claudia Glenewinkel, als sehr gelungen. Auch das Covermotiv fügt sich gut ein.
Mein Fazit:
Mit „Red“ hat Louise Kennedy einen ergreifenden Roman geschrieben, der meine Erwartungen übertroffen hat. Unbedingt lesenswert!
„Red“ ist ein Roman von Louise Kennedy.
Erzählt wird die Geschichte in drei Teilen mit insgesamt 28 Kapiteln. Die Handlung umspannt die Zeit von 1982 bis 2007, ergo rund 25 Jahre, und spielt sowohl in Irland als auch in Großbritannien.
Der Roman enthält autobiografische Elemente. Die Protagonistin weist mehrere Parallelen zur Autorin auf, beispielsweise ihre nordirische Herkunft und ihr schwieriger Neustart in Kildare. Kein Wunder also, dass die Figuren sehr authentisch wirken.
Der Inhalt umfasst mehr als eine Coming-of-Age-Geschichte. Der Roman beschreibt die verschiedenen Stationen einer tiefen Freundschaft: die erste Liebe, fatale Entscheidungen, Einsamkeit, Sehnsucht und Verlust. Auch schlimme Aspekte wie unterschiedliche Formen von Gewalt, Drogen, Missbrauch und sonstige Kriminalität werden nicht ausgespart.
Auf den knapp 380 Seiten verlangt die Lektüre uns einiges ab. Sie beinhaltet immer wieder emotionale, aber auch schwer erträgliche Szenen. Ich selbst habe beim Lesen stark mitgelitten und mitgefühlt.
Der Text ist dialoglastig und an die Sprache junger Leute jener Zeit angepasst. Dennoch ist der Stil nicht zu flapsig und banal. Hilfreich sind übrigens die zahlreichen „Anmerkungen zur deutschen Ausgabe“, die Namen, Zitate, Referenzen und Begrifflichkeiten erklären.
Der deutsche Titel ist gänzlich anders als im englischsprachigen Original („Stations“), was sich mir nicht erschließt. Allerdings empfinde ich die sonstige Übersetzung, von Hans-Christian Oeser und Claudia Glenewinkel, als sehr gelungen. Auch das Covermotiv fügt sich gut ein.
Mein Fazit:
Mit „Red“ hat Louise Kennedy einen ergreifenden Roman geschrieben, der meine Erwartungen übertroffen hat. Unbedingt lesenswert!