Eine Geschichte, die lange nachwirkt
„Red“ von Louise Kennedy ist keine leichte Geschichte, aber gerade deshalb hat sie mich sehr beschäftigt. Wir begleiten Róisín und Red über viele Jahre und sehen, wie sich ihre besondere Verbindung immer wieder verändert.
Róisín lernt Red als Jugendliche im Irland der 1980er-Jahre kennen. Beide fühlen sich irgendwie als Außenseiter und entwickeln eine enge Beziehung zueinander, die irgendwo zwischen Freundschaft, Liebe und Nähe liegt. So richtig zusammenfinden sie aber nie. Gerade diese Unklarheit fand ich sehr spannend.
Red ist für Róisín ein wichtiger Mensch, gleichzeitig bringt er aber auch immer mehr Probleme mit sich. Drogen, Alkohol und seine eigene schwierige Vergangenheit bestimmen zunehmend sein Leben. Róisín versucht immer wieder, ihm zu helfen, muss aber irgendwann auch erkennen, dass sie ihn nicht retten kann.
Besonders gut gefallen hat mir die Atmosphäre des Buches. Belfast und später London werden sehr eindringlich beschrieben und auch die politischen und gesellschaftlichen Konflikte dieser Zeit spielen eine wichtige Rolle. Dadurch wirkt die Geschichte sehr authentisch und teilweise ziemlich bedrückend.
Der Schreibstil ist ruhig und trotzdem fesselnd. Ich wollte immer wissen, wie es mit Róisín und Red weitergeht, auch wenn die Geschichte an vielen Stellen wehgetan hat.
Für mich ein intensiver Roman über Freundschaft, Liebe, Abhängigkeit und die Frage, wie viel man für einen anderen Menschen tun kann, ohne sich selbst dabei zu verlieren. Eine Geschichte, die noch eine Weile im Kopf bleibt.
Róisín lernt Red als Jugendliche im Irland der 1980er-Jahre kennen. Beide fühlen sich irgendwie als Außenseiter und entwickeln eine enge Beziehung zueinander, die irgendwo zwischen Freundschaft, Liebe und Nähe liegt. So richtig zusammenfinden sie aber nie. Gerade diese Unklarheit fand ich sehr spannend.
Red ist für Róisín ein wichtiger Mensch, gleichzeitig bringt er aber auch immer mehr Probleme mit sich. Drogen, Alkohol und seine eigene schwierige Vergangenheit bestimmen zunehmend sein Leben. Róisín versucht immer wieder, ihm zu helfen, muss aber irgendwann auch erkennen, dass sie ihn nicht retten kann.
Besonders gut gefallen hat mir die Atmosphäre des Buches. Belfast und später London werden sehr eindringlich beschrieben und auch die politischen und gesellschaftlichen Konflikte dieser Zeit spielen eine wichtige Rolle. Dadurch wirkt die Geschichte sehr authentisch und teilweise ziemlich bedrückend.
Der Schreibstil ist ruhig und trotzdem fesselnd. Ich wollte immer wissen, wie es mit Róisín und Red weitergeht, auch wenn die Geschichte an vielen Stellen wehgetan hat.
Für mich ein intensiver Roman über Freundschaft, Liebe, Abhängigkeit und die Frage, wie viel man für einen anderen Menschen tun kann, ohne sich selbst dabei zu verlieren. Eine Geschichte, die noch eine Weile im Kopf bleibt.