Eine komplizierte Beziehung
„Red“ ist nach „Übertretung“ der zweite Roman der irischen Autorin Louise Kennedy.
Die Handlung beginnt im Oktober 1982. Die fünfzehnjährige Róisín überbringt Red Camelin die Briefe seiner Freundin Tina. Unwissend übergibt sie ihm auch den Brief, mit dem Tina ihre Beziehung zu Red beendet. Róisín ist in der Schule unbeliebt und hat ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter. Zu Red fühlt sie sich hingezogen und aus dieser Situation entsteht zwischen den beiden eine Bindung, die nach und nach immer tiefer wird.
Louise Kennedy gelingt es gut die Atmosphäre des kleinen irischen Städtchens lebendig werden zu lassen. Man spürt die gesellschaftlichen und politischen Schwierigkeiten, die Armut und die aussichtslose Situation.
Ebenso spürbar ist die Anziehung zwischen Red und Róisín. Zwischen ihnen entsteht eine komplizierte Beziehung.
Das Buch besteht aus drei Teilen, der zweite beginnt im Dezember 1984 und der dritte im März 2007.
Über den gesamten Zeitraum verlieren sich die Protagonisten nicht aus den Augen, ihre Freundschaft durchlebt Höhen und Tiefen, ebenso wie ihre Leben von diesen durch die Umstände - zunächst in Irland, später in London – geprägt werden.
Die Autorin beschreibt das Leben ihrer Charaktere hoffnungslos und hoffnungsvoll zugleich. Trotz widriger Umstände, Abstürzen und Armut gibt es immer wieder Lichtblicke.
Die Handlung ist ein emotionales und verstörendes Abbild einer schwierigen Zeit, das während des Lesens lebendig wird und mitreißt. Mir hat der zweite Roman von Louise Kennedy ebenso gut gefallen wie ihr Debüt und ich kann Leser*innen, die sich für das Leben der Menschen in Irland interessieren sehr empfehlen.
Die Handlung beginnt im Oktober 1982. Die fünfzehnjährige Róisín überbringt Red Camelin die Briefe seiner Freundin Tina. Unwissend übergibt sie ihm auch den Brief, mit dem Tina ihre Beziehung zu Red beendet. Róisín ist in der Schule unbeliebt und hat ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter. Zu Red fühlt sie sich hingezogen und aus dieser Situation entsteht zwischen den beiden eine Bindung, die nach und nach immer tiefer wird.
Louise Kennedy gelingt es gut die Atmosphäre des kleinen irischen Städtchens lebendig werden zu lassen. Man spürt die gesellschaftlichen und politischen Schwierigkeiten, die Armut und die aussichtslose Situation.
Ebenso spürbar ist die Anziehung zwischen Red und Róisín. Zwischen ihnen entsteht eine komplizierte Beziehung.
Das Buch besteht aus drei Teilen, der zweite beginnt im Dezember 1984 und der dritte im März 2007.
Über den gesamten Zeitraum verlieren sich die Protagonisten nicht aus den Augen, ihre Freundschaft durchlebt Höhen und Tiefen, ebenso wie ihre Leben von diesen durch die Umstände - zunächst in Irland, später in London – geprägt werden.
Die Autorin beschreibt das Leben ihrer Charaktere hoffnungslos und hoffnungsvoll zugleich. Trotz widriger Umstände, Abstürzen und Armut gibt es immer wieder Lichtblicke.
Die Handlung ist ein emotionales und verstörendes Abbild einer schwierigen Zeit, das während des Lesens lebendig wird und mitreißt. Mir hat der zweite Roman von Louise Kennedy ebenso gut gefallen wie ihr Debüt und ich kann Leser*innen, die sich für das Leben der Menschen in Irland interessieren sehr empfehlen.