Komplizierte Beziehungen
Roisin ist eine Außenseiterin. In ihrer Klasse wird sie gemobbt und außerhalb der Schule hat sie auch keine Freundinnen, denn sie lebt erst seit kurzem mit ihrer Mutter in der irischen Kleinstadt. Als sie Postbotin spielt für ihre schlimmste Feindin der Schule, lernt sie Red kennen und ihr Leben verändert sich nachhaltig.
Red ist ein intelligenter, scharfzüngiger Junge, dem Roisin in nichts nachsteht. Sie werden Freunde und entwickeln eine komplizierte emotionale Bindung. Auch Roisins Mutter ist von Red angetan und lässt ihn immer auf dem Sofa übernachten, wenn er nicht nach Hause kann. Seine Familie ist angesehen im Ort, aber irgendwas stimmt nicht mit ihnen.
Als Red mit dem Gesetz in Konflikt gerät, zieht er nach London und Roisin folgt ihm kurze Zeit später. Doch Red konnte nicht richtig Fuss fassen. Sie leben in einem besetzen Haus und Red lebt vom Dealen. Der Absturz scheint vorprogrammiert. Roisin schafft den Absprung, verliert Red aus den Augen und kommt doch immer wieder in Kontakt mit ihrer alten Gang aus dem besetzten Haus.
Roisin lebt das beste für sie mögliche Leben und fällt doch immer wieder in die Vergangenheit zurück, die sie nie ganz loslassen konnte. Geheimnisse kommen ans Licht, Verhaltensweisen werden verständlich und Muster erkennbar.
Louise Kennedy zeigt mit dieser Geschichte auf, wie begrenzt die Möglichkeiten sind, auf das Leben eines anderen Einfluss zu nehmen und das auch die besten Absichten keine Lösung bringen können. Red ist eine Geschichte über Freundschaft, komplexe Liebesbeziehungen, unerfüllte Erwartungen und begrenzte Möglichkeiten. Die Autorin schreibt mit viel Feingefühl. Ihre Figuren erstrahlen mit psychologischer Tiefe und überraschen immer wieder mit einem Spektrum an Handlungsmustern. Es ist ein melancholischer Roman; eine tieftraurige und eine wunderschöne Geschichte zugleich. Ich habe dieses Buch und vor allem Roisin von der ersten Seite an geliebt!
Red ist ein intelligenter, scharfzüngiger Junge, dem Roisin in nichts nachsteht. Sie werden Freunde und entwickeln eine komplizierte emotionale Bindung. Auch Roisins Mutter ist von Red angetan und lässt ihn immer auf dem Sofa übernachten, wenn er nicht nach Hause kann. Seine Familie ist angesehen im Ort, aber irgendwas stimmt nicht mit ihnen.
Als Red mit dem Gesetz in Konflikt gerät, zieht er nach London und Roisin folgt ihm kurze Zeit später. Doch Red konnte nicht richtig Fuss fassen. Sie leben in einem besetzen Haus und Red lebt vom Dealen. Der Absturz scheint vorprogrammiert. Roisin schafft den Absprung, verliert Red aus den Augen und kommt doch immer wieder in Kontakt mit ihrer alten Gang aus dem besetzten Haus.
Roisin lebt das beste für sie mögliche Leben und fällt doch immer wieder in die Vergangenheit zurück, die sie nie ganz loslassen konnte. Geheimnisse kommen ans Licht, Verhaltensweisen werden verständlich und Muster erkennbar.
Louise Kennedy zeigt mit dieser Geschichte auf, wie begrenzt die Möglichkeiten sind, auf das Leben eines anderen Einfluss zu nehmen und das auch die besten Absichten keine Lösung bringen können. Red ist eine Geschichte über Freundschaft, komplexe Liebesbeziehungen, unerfüllte Erwartungen und begrenzte Möglichkeiten. Die Autorin schreibt mit viel Feingefühl. Ihre Figuren erstrahlen mit psychologischer Tiefe und überraschen immer wieder mit einem Spektrum an Handlungsmustern. Es ist ein melancholischer Roman; eine tieftraurige und eine wunderschöne Geschichte zugleich. Ich habe dieses Buch und vor allem Roisin von der ersten Seite an geliebt!