Leider recht langweilig
Ein eigenartiges, schwer greifbares Buch. Die Geschichte springt über mehrere Jahre zwischen Irland und London und folgt Róisín durch Freundschaften, Beziehungen, Drogen, familiäre Brüche und die politischen und gesellschaftlichen Spannungen ihrer Zeit. Dabei bleibt lange unklar, worauf die Geschichte eigentlich hinauswill.
Einige Passagen sind durchaus eindringlich, besonders die letzten Kapitel, in denen Róisín sich auf die Suche nach Red macht. Über weite Strecken hat mich das Buch jedoch nicht erreicht. Zu vieles wirkt lose miteinander verbunden, während die Beziehung zwischen Róisín und Red zunehmend zum eigentlichen Zentrum der Geschichte wird. Dass sie trotz aller Veränderungen und Verletzungen emotional nie von ihm loskommt, ist zwar nachvollziehbar erzählt, hat mich aber letztlich nicht überzeugt.
Vor allem fehlte mir über weite Strecken eine erzählerische Entwicklung, die den vielen Episoden und Zeitsprüngen einen stärkeren Zusammenhang gegeben hätte. Erst gegen Ende gewinnt die Geschichte an Spannung und Richtung – für mich zu spät.
Einige Passagen sind durchaus eindringlich, besonders die letzten Kapitel, in denen Róisín sich auf die Suche nach Red macht. Über weite Strecken hat mich das Buch jedoch nicht erreicht. Zu vieles wirkt lose miteinander verbunden, während die Beziehung zwischen Róisín und Red zunehmend zum eigentlichen Zentrum der Geschichte wird. Dass sie trotz aller Veränderungen und Verletzungen emotional nie von ihm loskommt, ist zwar nachvollziehbar erzählt, hat mich aber letztlich nicht überzeugt.
Vor allem fehlte mir über weite Strecken eine erzählerische Entwicklung, die den vielen Episoden und Zeitsprüngen einen stärkeren Zusammenhang gegeben hätte. Erst gegen Ende gewinnt die Geschichte an Spannung und Richtung – für mich zu spät.