Róisín
Zuletzt habe ich die Kurzgeschichten von Louise Kennedy sehr bewundert. Mit Red gibt es jetzt wieder einen Roman und der Stoff brauchte auch diesen größeren Ansatz, denn die Handlungen deckt einen großen Zeitraum ab. Erst zieht sich der Roman durch die Achtziger Jahre in Irland und London, später gibt es einen Sprung ins Jahr 2007.
Red ist für mich in erster Linie ein Zeitporträt, das insbesondere London zeigt.
Dazu gehören auch die vielen kulturellen Anspielungen, wobei es zum Glück nicht zu einem blosen Namedropping führt.
Louise Kennedy arbeitet die Sensibilität ihrer Figuren gut heraus, wobei es vor allen Róisín betrifft, denn ihr Freund Red ist eher verschlossen. Ihre Beziehung ist schwierig, da Red viel aus der Vergangenheit mit sich rumschleppt.
Kennzeichnend für Kennedys Stil sind die Dialoge, die vordergründig meist ironisch gehalten sind. Aber man erkennt sofort die Emotionalität.
Red ist für mich in erster Linie ein Zeitporträt, das insbesondere London zeigt.
Dazu gehören auch die vielen kulturellen Anspielungen, wobei es zum Glück nicht zu einem blosen Namedropping führt.
Louise Kennedy arbeitet die Sensibilität ihrer Figuren gut heraus, wobei es vor allen Róisín betrifft, denn ihr Freund Red ist eher verschlossen. Ihre Beziehung ist schwierig, da Red viel aus der Vergangenheit mit sich rumschleppt.
Kennzeichnend für Kennedys Stil sind die Dialoge, die vordergründig meist ironisch gehalten sind. Aber man erkennt sofort die Emotionalität.