Sehr bewegend
Der Einstieg ist zugegebenermaßen eine Herausforderung: Es fällt anfänglich schwer, in die Geschichte zu kommen. Kennedy verzichtet auf lange Vorreden und wirft das Publikum direkt in ein dichtes, teils fragmentarisches Geflecht aus Rückblenden, wechselnden Schauplätzen und einer sprunghaften Dynamik. Wer jedoch diese erste Hürde überwindet, wird mit einer atmosphärisch dichten und emotional aufwühlenden Erzählung belohnt.
In einer zerrissenen Welt begegnen sich Róisín und Red als Teenager. Aus einer tiefen, unzertrennlichen Freundschaft erwächst im Laufe der Jahre eine Liebe. Angetrieben von verletztem Stolz und den Traumata ihrer Jugend, driften beide Figuren in eine zerstörerische emotionale und psychische Abhängigkeit ab.
Louise Kennedy macht spürbar, wie schwer es für die Charaktere ist, aus ihren Mustern auszubrechen, wenn Stolz und Scham als unüberwindbare Barrieren im Weg stehen.
In einer zerrissenen Welt begegnen sich Róisín und Red als Teenager. Aus einer tiefen, unzertrennlichen Freundschaft erwächst im Laufe der Jahre eine Liebe. Angetrieben von verletztem Stolz und den Traumata ihrer Jugend, driften beide Figuren in eine zerstörerische emotionale und psychische Abhängigkeit ab.
Louise Kennedy macht spürbar, wie schwer es für die Charaktere ist, aus ihren Mustern auszubrechen, wenn Stolz und Scham als unüberwindbare Barrieren im Weg stehen.