Red

Suche nach sich selbst

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Red ist ein Hardcover und der gestaltete Umschlag hat mein Augenmerk nicht direkt auf das Buch gezogen.

Roishin und Red lernen sich in als Jugendliche in dem Dorf kennen, in dem sie leben. Roishin ist eigentlich nur Bote der Liebesbriefe von Red und seiner Freundin. Doch daraus entsteht eine Freundschaft zweier, die nicht unterschiedlicher und gleichzeitig sich ähnlich sein können. Roishin wächst bei ihrer alleinerziehenden Mutter auf, der Vater ist abgehauen. Red ist eigentlich Teil einer sehr angesehen und vermögenden Familie im Dorf mit zwei Brüdern. Doch er reißt aus und sein Vater wirft ihn aus der Stadt, er geht nach London, Roishin folgt und die kalte harte Seite wie das Leben sein kann trifft beide. Beide finden Wege damit umzugehen und verlieren sich immer wieder aus den Augen.

Der Roman ist verständlich gewesen, der Schreibstil sagt mir nur zum Teil zu. Gespräche mag ich dann doch deutlich dargestellt. Bei "Red" gehts etwas um die Suche nach sich selbst und den Platz im Leben, mit all den Ungerechtigkeiten, die einem widerfahren oder von denen man im jungen Alter meint, dass sie einem widerfahren. Der Kampf mit den verschiedenen Emotionen beim Erwachsen werden und wie vieles einen bis ins weitere Alter begleitet und Auswirkungen hat. Sowie die Menschen, die einen begleiten, prägen und manchmal nur Erinnerungen und ein Gefühl hinterlassen.
Ich hab den Roman zu Ende gelesen, auch gerne, aber dennoch oft aus der Hand gelegt ohne drängenden inneren Drang wissen zu wollen wie es weitergeht.