REM

Wenn deine Träume dein Todesurteil sind!

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frangipani Avatar

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Schon das Cover sendet ein klares Signal - hier wird es mal wieder düster, beklemmend und nichts für schwache Nerven. Schon der Einstieg ist aufreibend und holt einen sofort ab - ein kleines Kind, ein panischer Vater und dieser eine Satz der hängen bleibt. Man liest weiter und spürt, wie eine Gänsehaut langsam den Nacken hinaufzieht.

Die Idee, Träume aufzeichnen zu können - und dass der nächste Schlaf vielleicht der letzte ist - ist herrlich schräg und gleichzeitig beängstigend nah. Genau diese Mischung hat mich sofort gepackt. Die Story ist gruselig, fast klaustrophobisch, und die Angst vor dem Einschlafen wird greifbar. Obwohl ich die Autorin noch nicht kenne, wirkt der Plot raffiniert konstruiert und psychologisch durchdacht. Ich frage mich unweigerlich, wie man auf solche Geschichten kommt - da muss eine ziemlich kreative, vielleicht auch ein bisschen furchtlose Fantasie (Fitzek) mit am Werk sein.

Die Leseprobe hat mich fasziniert und neugierig zugleich zurückgelassen. Sie spielt mit Urängsten, ohne sie plump auszureizen, und genau das macht für mich den Reiz aus. Ich würde sehr gern weiterlesen - auch wenn ich danach vermutlich das Licht anlasse.