REM

Zwischen Traum und Wirklichkeit – REM spielt mit dem Unbewussten

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chaosontour Avatar

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Diese Geschichte nimmt dich mit in die Grenzbereiche zwischen Traum und Wachsein – mit einer Protagonistin, die auf mehreren Ebenen „nicht ganz im Hier“ ist. Die 29‑jährige Anni will eigentlich nur als Schriftstellerin ihren Weg machen. Doch statt Worte zu Papier zu bringen, wird sie nachts von seltsamen Träumen gepackt, die sich bis in den nächsten Tag fortsetzen, ihr den Schlaf rauben und immer mehr Realität und Albtraum miteinander verschmelzen lassen. Gleichzeitig hängt über allem eine gewisse Unsicherheit: Annis Karriere steht auf der Kippe, ihre Gedanken kreisen, und je intensiver die Träume werden, desto mehr beeinflussen sie auch ihr Wachleben. Die Leseprobe (die du über Vorablesen einsehen kannst) wirkt dabei wie ein Einstieg in einen Kopf voller Fragen: Was ist real? Was Einbildung? Und wie viel von uns gehört eigentlich wirklich uns selbst?

Der Stil ist offen, die Stimmung leicht rätselhaft – perfekt für Leser:innen, die gern ein bisschen in die Tiefe von Psyche, Träumen und Selbstzweifeln eintauchen, ohne gleich in schwere Symbolik zu geraten. Coverdesign

Das Cover wirkt atmosphärisch und träumerisch: Typischerweise dominieren Blautöne, weiche Übergänge und ein visuelles Motiv, das sofort an Schlaf, Sterne oder Schwellenzustände erinnert (so wie der Buchtitel selbst). Es versprüht eine Mischung aus Leichtigkeit und Unschärfe – als wolle es dich direkt in Annis Traumwelt ziehen, bevor du überhaupt die erste Seite angefasst hast.

Fazit

REM verspricht eine spannende, etwas verworrene Reise in den Kopf einer Frau, die sich zwischen kreativer Blockade und nächtlichen Visionen verliert. Ein Buch für alle, die gern von Träumen lesen, die mehr sind als nur Schlafgeflüster – und die beim Lesen spüren wollen, dass Wirklichkeit und Fantasie oft näher beieinanderliegen als gedacht.