REM

Alysee: Kampf gegen Dämonen

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ger6892daerger Avatar

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Das Cover dieses Horrorromans ist ganz in Schwarz gehalten und zeigt ein Auge, dessen Pupille wie Glas zersprungen ist. Es wirkt dunkel und bedrohlich.
Im Prolog wird Jörg, der Vater der 4jährigen Alysee von einer dunklen Kreatur getötet. Da auch Alysees Mutter schon gestorben ist, wächst sie als Pflegekind mit ihrem Freund Nico bei Familie Marek auf.
Die eigentliche Geschichte spielt 21 Jahre später. Alysee hat große Schlafprobleme und Albträume, die sie nur mit Tabletten bekämpfen kann. Da bekommt sie eines Tages die Erbschaft ihres Vaters: das verfallene Hotel de Ville. War das eine Klinik für Experimente an Menschen? Das Haus entspricht in vielen Dingen einem Horrorcomputerspiel, das Alysee entworfen hat. War sie etwa schon mal in diesem Hotel? Mit ihrem Freund Nico will sie Klarheit und die beiden gehen in das Hotel. Dort finden sie eine merkwürdige Brille, das Somnakular, mit dessen Hilfe man Alpträume sichtbar werden lassen kann. Allerdings wird damit aber auch den Dämonen aus den Alpträumen bedrohliches Leben eingehaucht.
Wird Alysee das Rätsel um den Tod ihres Vaters lösen können und kann sie ihre Alpträume loswerden?
Es entwickelt sich eine spannende Horrorgeschichte um den Kampf gegen die Dämonen. Strauss und Fitzek schaffen es durch eine sehr präzise und klare Sprache eine bedrohliche Spannung aufzubauen, die jeden Horrorfan begeistern wird. Die kurzen, übersichtlichen Kapitel enden oft mit einem Cliffhanger, sodass man das Buch nicht weglegen möchte.
Ich persönlich bin nicht so der Horrorfan, mir gefallen Fitzeks Psychothriller besser. Aber ich kann das Buch für Fans dieses Genres doch empfehlen.