REM

Ein Fiebertraum

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alex_buchgeplauder Avatar

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Äh, ja… Was war das jetzt bitte??? Für mich war REM von Annika Straus und Sebastian Fitzek jedenfalls mal gar nichts. Und das hätte mir eigentlich schon im Vorfeld klar sein müssen…
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Es geht irgendwie um Schlafen, Träumen und Sterben in einer dunklen und übernatürlichen Welt. Ein Albtraum, der für mich ratzfatz zum Fiebertraum geworden ist.
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Okay, ich nehme mir immer vor, auf keinen Fall mehr auf Marketing-Maschen der Verlage anzuspringen – und schlage dann doch manchmal alle guten Vorsätze in den Wind. So wie in diesem Fall. Eigentlich wollte ich aus dem Fitzek-Game jetzt endgültig raus sein. Dann kam die Ankündigung von REM um die Ecke, einer Kooperation mit Annika Strauss… Und weil deren Thriller-Debüt NACHTFAHRT mir ja echt gut gefallen hat, war ich dann natürlich doch wieder neugierig und musste meine Nase in diesen Horror-Thriller stecken. Das Ergebnis war eigentlich absehbar: Ich habe schnell gemerkt, dass mich hier der typische fitzeksche Wahnsinn erwartet – nur praktisch hoch zehn. Der Einstieg ins Buch war mit verschiedenen Perspektiven und schnellen Sprüngen direkt mal sehr wild. Kurzzeitig kam etwas Licht ins Dunkel, was mich doch wieder hat hoffen lassen. Dann ist die Story allerdings schnurstracks in den kompletten Irrsinn abgedriftet. Ich habe mich wirklich nur noch gefragt, was ich da überhaupt lese und vor allem WARUM??? Tja, selber schuld. Diese Leseerfahrung habe ich mir selber zuzuschreiben.
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Ich kann für REM keine Leseempfehlung aussprechen. Aber auch dieser Thriller wird sicher seine Fans finden, die mit der Geschichte mehr anfangen können als ich. So oder so ist es gelungen, durch das Fitzek-Strauss-Gespann und das Label Horror-Thriller erfolgreich auf das Buch aufmerksam zu machen. Meine Art von Nervenkitzel ist das hier aber absolut nicht.