REM

Eine schockierende Handlung

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Eine Geschichte, die fesselnde und spannende Twists hat.
Im Rem geht es um die Vollwaise Alysee, die nach einem schrecklichen Vorfall auf keinen Fall mehr tief einschlafen darf. Eines Tages bekommt sie die Nachricht, dass ihr Vater etwas hinterlassen hat. Etwas, was ihre Ungewissheit vielleicht klären kann und ihr weiterhilft, wer ihre Eltern waren.
Alysee handelt sehr nach ihrem eigenen Kopf und will stets ihrem besten Freund Nico helfen, und wird so auch in gefährliche Situationen verwickelt. Für mich handelt sie manchmal etwas sehr unbeholfen und riskiert zu viel. Sie schenkt ihren Mitmenschen nicht schnell ihr Vertrauen und versucht, für sich und Nico zu handeln. Alleine gibt es sie nicht. Nico handelt viel nach seinem persönlichen Empfinden und seinen Werten und bringt so viel Gefährliches zu ihnen beiden. Beide Charaktere schaffen es nicht wirklich, miteinander zu kommunizieren, aus Angst oder vielleicht, weil sie mehr handeln als Herzensangelegenheiten zu besprechen.
Der Schreibstil ist sehr detailreich und beschreibt die Umgebung und Erlebnisse sehr anschaulich, wie ich empfinde. Es gibt immer wieder Sachen, die man als Leser nicht erwartet und die einen schockieren. Obwohl es ein Psychothriller ist, gibt es einen Plot aus einem anderen Genre, der mir hier etwas zu viel Platz einnimmt. Weitere Charaktere werden gut ins Buch hineingearbeitet und man kann auch ganze Kapitel aus deren POV lesen. Die Zeichnungen im Buch passen sehr gut hinein und unterstreichen das Geschriebene.
Rem ist eine Empfehlung für alle, die gerne in neue Welten voller Monster und unerwarteter Handlungen eintauchen und sich gerne schockieren lassen.