REM

Erwartungen leider nicht erfüllt

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Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich sofort Feuer und Flamme: Ein Horror-Thriller, in dem es um Träume geht? Count me in. Leider könnte mich das Buch nicht gänzlich überzeugen. Das „Lost Place“-Setting hat mir sehr gut gefallen. Ebenfalls gut gefallen haben mir unsere Protagonistin und die erste Buchhälfte (wobei mir etwas die Spannung gefehlt hat).
An manchen Stellen hätte ich mir in der Story mehr Tiefe gewünscht. Einige Aspekte wirkten zusammenhangslos und wirr. Ein Stück weit ist diese Verwirrung sicherlich auch beabsichtigt, hat für mich aber den tolerablen Rahmen gesprengt.
Die Keypoints, die ein Buch zu einem Horrorbuch machen, wurden alle bedient, aber mehr dann auch leider nicht. Was mir ebenfalls nicht gefallen hat ist die Auflösung. Manche Namen waren mir ein bisschen zu sehr „on the nose“ (De Ville, Alysee), aber das ist wie alles bei dieser Rezension natürlich subjektives Empfinden. Insgesamt verbleibe ich also mit gemischten Gefühlen, bin aber nicht abgeneigt, ein potenzielles "zweites Duett" der beiden zu lesen.