Gefährlicher Schlaf
Als Alysee vier Jahre alt war, fleht ihr Vater sie an, dass sie nicht einschlafen darf. Doch ihr fallen die Augen zu und als sie wieder aufwacht, wurde ihr Vater bestialisch ermordet. Das hinterlässt bei ihr eine traumatische Erinnerung. Ohne Eltern wächst sie gemeinsam mit ihrem Freund Nico in einer Pflegefamilie auf, begleitet von einer ständigen, unerklärlichen Angst vor dem Einschlafen. Als Erwachsene erfährt sie, dass ihr Vater ihr etwas hinterlassen hat, das Antworten über seinen Tod liefern könnte. Sie nimmt das Erbe an und merkt schnell, dass die Wahrheit nicht nur düster ist, sondern ein neues Grauen entfesselt, das weit über ihre Kindheit hinausreicht.
Die Handlung beginnt etwas schleppend. Man hat nicht unbedingt das Gefühl, dass etwas passiert. Doch ungefähr ab der Hälfte wendet sich das Blatt und es wird durch die Horror-Elemente sehr bizarr, surreal und bewusst verstörend. Die unerwarteten Wendungen stellen alles infrage. Was ist Traum, was ist Wahn, was ist Wahrheit? Dieses Spiel zwischen Fiktion und Wirklichkeit macht den Reiz aus und sorgt für eine konstante Spannung. Cliffhänger sorgen zudem dazu, dass man immer wissen möchte, wie es weitergeht.
Erzählt wird in wechselnden Perspektiven, wodurch die Handlung dynamisch wird. Eine echte emotionale Bindung zu den Figuren entsteht nicht, was vermutlich gewollt ist, um die Unsicherheit und Unzuverlässigkeit der Wahrnehmung zu verstärken.
Der Schreibstil ist flüssig und sehr bildgewaltig. Das Setting mit dem alten, verlassenen Hotel und zudem die Dunkelheit schaffen eine gruselige Atmosphäre. Durch die recht kurzen Kapitel wird ein hohes Lesetempo erzeugt.
Am Ende hätte ich mir dennoch etwas mehr Aufklärung gewünscht, wie es dazu kommen konnte etc.
Mein Fazit:
Wer die Bücher von Sebastian Fitzek kennt, der merkt schnell, dass seine Handschrift auch in diesem Buch ist. Die Horror-Elemente waren wirklich sehr bizarr und abstrus, aber wenn man sich bewusst darauf ein lässt, ist dieser Horror-Thriller auch sehr spannend. Für mich ist es eine Leseempfehlung wert.
Die Handlung beginnt etwas schleppend. Man hat nicht unbedingt das Gefühl, dass etwas passiert. Doch ungefähr ab der Hälfte wendet sich das Blatt und es wird durch die Horror-Elemente sehr bizarr, surreal und bewusst verstörend. Die unerwarteten Wendungen stellen alles infrage. Was ist Traum, was ist Wahn, was ist Wahrheit? Dieses Spiel zwischen Fiktion und Wirklichkeit macht den Reiz aus und sorgt für eine konstante Spannung. Cliffhänger sorgen zudem dazu, dass man immer wissen möchte, wie es weitergeht.
Erzählt wird in wechselnden Perspektiven, wodurch die Handlung dynamisch wird. Eine echte emotionale Bindung zu den Figuren entsteht nicht, was vermutlich gewollt ist, um die Unsicherheit und Unzuverlässigkeit der Wahrnehmung zu verstärken.
Der Schreibstil ist flüssig und sehr bildgewaltig. Das Setting mit dem alten, verlassenen Hotel und zudem die Dunkelheit schaffen eine gruselige Atmosphäre. Durch die recht kurzen Kapitel wird ein hohes Lesetempo erzeugt.
Am Ende hätte ich mir dennoch etwas mehr Aufklärung gewünscht, wie es dazu kommen konnte etc.
Mein Fazit:
Wer die Bücher von Sebastian Fitzek kennt, der merkt schnell, dass seine Handschrift auch in diesem Buch ist. Die Horror-Elemente waren wirklich sehr bizarr und abstrus, aber wenn man sich bewusst darauf ein lässt, ist dieser Horror-Thriller auch sehr spannend. Für mich ist es eine Leseempfehlung wert.