Gütesiegel Fitzek
Das Buch REM von Annika Strauss wäre in der großen Menge an Neuveröffentlichungen wahrscheinlich untergegangen. Das Buch REM von Annika Strauss mit Sebastian Fitzek verkauft sich wie warme Semmeln und schon prangt ein Spiegel-Bestseller-Sticker auf dem Cover.
Ich bin ein riesiger Fitzek-Fan und das war ehrlicherweise auch der einzige Grund, warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Auch wenn seine letzten Bücher mal mehr, mal weniger gut waren und gerade die weniger guten immer abgedrehter wurden, sind diese kein Vergleich mit REM.
Während die erste Hälfte noch spannend und in Fitzek-Manier geschrieben ist (junge Protagonistin aus Berlin mit dringendem Problem, das sie gemeinsam mit einem Freund lösen muss), wird es zunehmend und gerade im letzten Drittel einfach nur noch wirr.
Die Charaktere waren mir bis zum Ende eigentlich alle total egal, warum werden sämtliche Themen (von Organhandel über Missbrauch bis Torture-Porn) angeschnitten und dann im Sande verlaufen lassen, und wieso ist das Ende viel zu plötzlich und Sci-Fi-mäßig erklärt. Dass es paranormal wird, wird relativ schnell klar, doch die Ausführung ist weder psychothrilling noch Horror.
Hier wurde viel versucht und wenig gekonnt. Man könnte zu der Annahme kommen, dass Fitzeks Leserschaft dieses Buch in der Luft zerrissen hätte, hätte er es alleine geschrieben. So kann man der Horror-Queen die wirre Story anlasten.
In den Danksagungen wird ein weiteres Buch der beiden angeteasert. Da bin ich dann wohl raus.
Ich bin ein riesiger Fitzek-Fan und das war ehrlicherweise auch der einzige Grund, warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Auch wenn seine letzten Bücher mal mehr, mal weniger gut waren und gerade die weniger guten immer abgedrehter wurden, sind diese kein Vergleich mit REM.
Während die erste Hälfte noch spannend und in Fitzek-Manier geschrieben ist (junge Protagonistin aus Berlin mit dringendem Problem, das sie gemeinsam mit einem Freund lösen muss), wird es zunehmend und gerade im letzten Drittel einfach nur noch wirr.
Die Charaktere waren mir bis zum Ende eigentlich alle total egal, warum werden sämtliche Themen (von Organhandel über Missbrauch bis Torture-Porn) angeschnitten und dann im Sande verlaufen lassen, und wieso ist das Ende viel zu plötzlich und Sci-Fi-mäßig erklärt. Dass es paranormal wird, wird relativ schnell klar, doch die Ausführung ist weder psychothrilling noch Horror.
Hier wurde viel versucht und wenig gekonnt. Man könnte zu der Annahme kommen, dass Fitzeks Leserschaft dieses Buch in der Luft zerrissen hätte, hätte er es alleine geschrieben. So kann man der Horror-Queen die wirre Story anlasten.
In den Danksagungen wird ein weiteres Buch der beiden angeteasert. Da bin ich dann wohl raus.