REM

Kein Must-Read

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bluemango Avatar

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Ich habe REM von Annika Strauss und Sebastian Fitzek als einen spannungs- und irritationsgetriebenen Psychothriller gelesen, der die Grenze zwischen Traum und Realität konsequent verwischen will. Die Grundidee trägt, doch die Umsetzung schwankt zwischen starken Suspense-Momenten und konstruiert wirkenden Wendungen. Insbesondere bleiben die Figuren in ihrer Tiefe hinter den Ambitionen des Plots zurück, wodurch zentrale Konflikte nur bedingt überzeugen. Sprachlich solide, jedoch selten wirklich überraschend. Insgesamt ein routiniert gebautes, packendes, nicht durchgehend stimmiges Leseerlebnis, das seine Prämisse nicht konsequent ausreizt. Drei von fünf Sternen. Von Sebastian Fitzek haben mich andere Romane bisher mehr überzeugt und "abholen" können. Keine Zeitverschwendung, aber auch kein Must- Read.