REM

Spannung!

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Mit „REM“ entführt uns Annika Strauss in die düstere Welt der Träume – allerdings keine, die süß und friedlich sind. Stattdessen erwartet uns ein Horrortrip, der nichts für schwache Nerven ist. Im Mittelpunkt steht Alysee, unsere Hauptprotagonistin, die den größten Zugang zur Geschichte bietet. Die übrigen Charaktere sind zwar detailliert und gut gezeichnet, wirken auf mich jedoch distanziert und stark vom Horror geprägt, was die Nähe zu ihnen erschwert.
Besonders spannend finde ich die Idee, dass Künstliche Intelligenz eines Tages unsere Träume überwachen und vielleicht sogar auswerten könnte. Wer weiß, welche skurrilen Visionen die Wissenschaft da noch hervorbringen wird?

Der Schreibstil von Strauss ist pointiert und greift Sebastian Fitzeks Gedanken auf. Die Spannung erreicht anfangs ihren Höhepunkt, verliert im Verlauf aber etwas an Fahrt. Trotzdem liest sich „REM“ leicht und bietet unterhaltsame Stunden für Fans von Horror und Thriller. Ein fesselnder Ausflug in die Abgründe des menschlichen Unterbewusstseins!