REM

Völlig abstrus

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tigerbea Avatar

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Als Alysee 4 Jahre alt ist, fleht ihr Vater sie an, nicht einzuschlafen. Doch genau das passiert. Als sie wieder aufwacht, ist ihr Vater auf bestialische Weise ermordet worden. Sie wächst bei Pflegeeltern auf. Mit 25 Jahren erbt sie von ihrem Vater ein altes, heruntergekommenes Hotel, um das sich mysteriöse Gerüchte ranken. Sie fährt dorthin und merkt, daß hier die Ursache für den Tod ihres Vaters liegt - und das Sterben erst begonnen hat.

Diese Rezension fällt mir wirklich schwer. Denn ich mag die Thriller von Sebastian Fitzek und auch "Nachtfahrt" von Annika Strauss hat mich begeistert. Doch ihr gemeinsames Werk "REM" hat mich mit negativen Gefühlen zurückgelassen. Dabei klang alles so gut. Die Idee dieses Buches hat mich sofort neugierig gemacht. Träume, die das wahre Leben beeinflussen - das könnte interessante Konstellationen bringen. Das Buch beginnt auch noch recht interessant, wenn auch nicht gerade überragend. Aber leider wird die Handlung immer abstruser, auf Glaubwürdigkeit legen beide Autoren definitiv keinen Wert. Ich hatte zwischendurch das Gefühl, daß die beiden hier einen Wettbewerb hatten, wer die blödeste Idee beisteuert. Ernst nehmen konnte ich das Buch zu keinem Zeitpunkt, wodurch leider auch keine Spannung aufkam. Hier wurde eine gute Idee leider komplett vor die Wand gefahren. Meine Lehre aus diesem Buch: Fitzek und Strauss jeder für sich - jederzeit wieder. Zusammen - eher nicht mehr.