Zwischen Albtraum und guter Idee
«REM» hat mich ehrlich gesagt ziemlich zwiegespalten zurückgelassen. Die Grundidee fand ich nämlich richtig stark: Schlaf, Träume und die Frage, was passiert, wenn genau das, was eigentlich Schutz und Erholung sein sollte, plötzlich zur Gefahr wird. Das hat sofort eine beklemmende Stimmung erzeugt und mich anfangs auch wirklich neugierig gemacht.
Gerade der Einstieg hatte für mich einiges. Man wird relativ schnell in diese unruhige, düstere Atmosphäre hineingezogen und merkt sofort, dass hier irgendetwas ganz und gar nicht stimmt. Solche Geschichten mag ich eigentlich sehr, vor allem wenn sie mit Ängsten spielen, die im Grunde jede und jeder nachvollziehen kann. Und die Angst vor dem Einschlafen hat definitiv Potenzial.
Trotzdem konnte mich das Buch nicht komplett mitnehmen. Je weiter die Handlung voranschritt, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass hier sehr viele Ideen gleichzeitig untergebracht werden sollten. Horror, Thriller, Science-Fiction — das klang auf dem Papier erst einmal spannend, wirkte für mich am Ende aber nicht immer ganz rund. Vieles war eher nebeneinander da, anstatt sich wirklich stimmig zu ergänzen.
Auch zu den Figuren habe ich leider keine richtig enge Bindung aufgebaut. Sie waren für mich eher Mittel zum Zweck der Handlung, als dass sie sich wirklich greifbar oder nah angefühlt hätten. Dadurch haben mich manche Entwicklungen auch emotional nicht so getroffen, wie sie es vermutlich sollten.
Was ich dem Buch aber auf jeden Fall lassen muss: Es liest sich sehr schnell. Die Kapitel sind kurz, der Schreibstil ist eingängig und man kommt zügig voran. Es gibt auch einige Szenen, die wirklich spannend oder unangenehm-düster sind. Langeweile kam bei mir eigentlich nicht auf. Nur war ich am Ende eher unterhalten als wirklich begeistert.
Für mich ist «REM» deshalb ein Buch mit einer richtig guten Grundidee und einigen starken Momenten, das sich aber in der Umsetzung etwas übernommen hat. Nicht schlecht, definitiv lesbar und stellenweise echt spannend — aber eben auch nicht so überzeugend, wie es mit diesem Konzept hätte sein können.
Fazit: Eine starke Prämisse, düstere Atmosphäre und guter Lesefluss treffen auf Figuren mit wenig Tiefe und eine Handlung, die für mich etwas zu viel wollte. Insgesamt solide Unterhaltung, aber kein Highlight.
Gerade der Einstieg hatte für mich einiges. Man wird relativ schnell in diese unruhige, düstere Atmosphäre hineingezogen und merkt sofort, dass hier irgendetwas ganz und gar nicht stimmt. Solche Geschichten mag ich eigentlich sehr, vor allem wenn sie mit Ängsten spielen, die im Grunde jede und jeder nachvollziehen kann. Und die Angst vor dem Einschlafen hat definitiv Potenzial.
Trotzdem konnte mich das Buch nicht komplett mitnehmen. Je weiter die Handlung voranschritt, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass hier sehr viele Ideen gleichzeitig untergebracht werden sollten. Horror, Thriller, Science-Fiction — das klang auf dem Papier erst einmal spannend, wirkte für mich am Ende aber nicht immer ganz rund. Vieles war eher nebeneinander da, anstatt sich wirklich stimmig zu ergänzen.
Auch zu den Figuren habe ich leider keine richtig enge Bindung aufgebaut. Sie waren für mich eher Mittel zum Zweck der Handlung, als dass sie sich wirklich greifbar oder nah angefühlt hätten. Dadurch haben mich manche Entwicklungen auch emotional nicht so getroffen, wie sie es vermutlich sollten.
Was ich dem Buch aber auf jeden Fall lassen muss: Es liest sich sehr schnell. Die Kapitel sind kurz, der Schreibstil ist eingängig und man kommt zügig voran. Es gibt auch einige Szenen, die wirklich spannend oder unangenehm-düster sind. Langeweile kam bei mir eigentlich nicht auf. Nur war ich am Ende eher unterhalten als wirklich begeistert.
Für mich ist «REM» deshalb ein Buch mit einer richtig guten Grundidee und einigen starken Momenten, das sich aber in der Umsetzung etwas übernommen hat. Nicht schlecht, definitiv lesbar und stellenweise echt spannend — aber eben auch nicht so überzeugend, wie es mit diesem Konzept hätte sein können.
Fazit: Eine starke Prämisse, düstere Atmosphäre und guter Lesefluss treffen auf Figuren mit wenig Tiefe und eine Handlung, die für mich etwas zu viel wollte. Insgesamt solide Unterhaltung, aber kein Highlight.