REM

Zwischen Schlaf, Traum und Kontrollverlust

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hasi_mimi Avatar

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Ich habe REM als intensiven, stellenweise verstörenden Thriller erlebt, der mich emotional stark gefordert hat. Bereits das Cover mit dem dunklen, unheimlichen Auge stimmt perfekt auf die Atmosphäre des Buches ein und spiegelt die zentrale Thematik von Schlaf, Kontrollverlust und innerer Unruhe wider. Die Geschichte spielt gekonnt mit der Grenze zwischen Schlaf, Traum und Realität und genau darin liegt für mich die größte Stärke des Buches. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, selbst nicht mehr sicher zu sein, was real ist und was nicht – ein sehr wirkungsvoller Effekt, der sich konsequent durch den Roman zieht.

Der Schreibstil ist direkt, atmosphärisch dicht und oft unangenehm nah an den Gedanken der Figuren. Besonders gefallen hat mir, wie psychologische Spannung aufgebaut wird, ohne sich auf billige Schockeffekte zu verlassen. Stattdessen entsteht das Grauen schleichend, fast unmerklich, was die Geschichte für mich umso nachhaltiger gemacht hat. Einige Szenen wirken lange nach und haben mich auch nach dem Lesen noch beschäftigt.

Inhaltlich greift das Buch Themen wie Angst, Kontrollverlust und die Verletzlichkeit des menschlichen Geistes auf. Nicht jede Wendung war für mich völlig überraschend, dennoch bleibt die Handlung spannend und gut strukturiert. Gerade Leserinnen und Leser, die psychologische Thriller mögen, kommen hier definitiv auf ihre Kosten.