REM

Zwischen Thriller und Science Fiction

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melanie82 Avatar

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Als großer Fan der Bücher von Sebastian Fitzek bin ich mit entsprechend hohen Erwartungen an „REM“ herangegangen – vielleicht gerade deshalb hat mich das Buch am Ende nicht ganz überzeugt. Dabei bringt die Geschichte eigentlich alles mit, was ein packender Thriller braucht: eine starke Grundidee, viel Spannung und ein Thema, das neugierig macht.
Umso bedauerlicher ist es, dass dieses Potenzial aus meiner Sicht nicht vollständig ausgeschöpft wurde. Einige Entwicklungen wirken zu konstruiert, und insbesondere die zentralen Handlungselemente driften stellenweise in eine Richtung ab, die für mich eher an Science-Fiction erinnert als an den psychologischen Nervenkitzel, den ich sonst so an Fitzeks Büchern schätze - und es war für mich auch kein Horror, wie es auf mit bezeichnet war und was ich als spannende Kombi mit den Thrillerelementen gesehen habe.
Dennoch bleibt festzuhalten: Spannend ist „REM“ allemal. Die Geschichte entfaltet einen Sog, der zum Weiterlesen animiert, und es gibt immer wieder Momente, die fesseln und überraschen. Insgesamt hinterlässt das Buch bei mir jedoch das Gefühl, dass deutlich mehr möglich gewesen wäre.