Ein beklemmendes Szenario
Die Frage, wem man noch trauen kann, wenn alles Fake ist, steht im Mittelpunkt dieses Thrillers - die rasante Entwicklung von Fake News und künstlicher Intelligenz und den Gefahren, die das mit sich bringt. Anrufe und Video-Botschaften werden so täuschend echt gefälscht, dass niemand mehr weiß, was richtig und was falsch ist. Das gefährdet nicht nur die innere, sondern auch die äußere Sicherheit - ein weltweites Chaos droht. Superintendent Valentine O'Brien ist mit den Ermittlungen in Deutschland beauftragt und versucht diese fatale Entwicklung zu stoppen, als die digitalen Netze kollabieren und keine Verbindung mehr sicher scheint...
Für meinen ersten Leseeindruck zitiere ich mal eine Passage aus dem Buch: "Manchmal ist es besser nichts zu wissen. Die ganzen schlechten Nachrichten machen einen nur kaputt."
Denn was man da als Szenario vorgestellt bekommt, ist alles andere als unrealistisch und hochgradig beunruhigend. Also entspannter lebt es sich sicherlich, wenn man das alles gar nicht so genau wissen will. Aber das ist nicht des Autors Sache, denn er wendet sich mit Vorliebe gesellschaftlichen Themen zu, die unter den Nägeln brennen und das finde ich uneingeschränkt gut. Das ist mein erstes Buch, in der künstliche Intelligenz und Fake News die Hauptrolle spielen und finde ich es sehr lohnenswert, sich mit der Thematik auseinander zu setzen. Allerdings bin ich kein wirklicher Fan von Polit-Thrillern, obwohl ich bei Grandl regelmäßig eine Ausnahme mache.
Hier hab ich mit der Umsetzung ein bisschen gehadert. Fast hatte ich das Gefühl, der Autor hat sich hier etwas zu viel vorgenommen, denn das Ganze ist schon ziemlich komplex angelegt und man muss schon konzentriert bei der Sache sein, um alle Zusammenhänge nachvollziehen zu können. Dabei ist das Hin- und Herspringen der Geschichte zwischen den verschiedenen Figuren nicht unbedingt hilfreich. Das birgt die Gefahr, die Orientierung zu verlieren. Aber das ist sicher auch der Komplexität des Themas geschuldet. Im Vergleich zu älteren Thrillern von Grandl fand ich hier die Charaktere etwas weniger prägnant, aber das ist sicherlich Geschmackssache.
Für meinen ersten Leseeindruck zitiere ich mal eine Passage aus dem Buch: "Manchmal ist es besser nichts zu wissen. Die ganzen schlechten Nachrichten machen einen nur kaputt."
Denn was man da als Szenario vorgestellt bekommt, ist alles andere als unrealistisch und hochgradig beunruhigend. Also entspannter lebt es sich sicherlich, wenn man das alles gar nicht so genau wissen will. Aber das ist nicht des Autors Sache, denn er wendet sich mit Vorliebe gesellschaftlichen Themen zu, die unter den Nägeln brennen und das finde ich uneingeschränkt gut. Das ist mein erstes Buch, in der künstliche Intelligenz und Fake News die Hauptrolle spielen und finde ich es sehr lohnenswert, sich mit der Thematik auseinander zu setzen. Allerdings bin ich kein wirklicher Fan von Polit-Thrillern, obwohl ich bei Grandl regelmäßig eine Ausnahme mache.
Hier hab ich mit der Umsetzung ein bisschen gehadert. Fast hatte ich das Gefühl, der Autor hat sich hier etwas zu viel vorgenommen, denn das Ganze ist schon ziemlich komplex angelegt und man muss schon konzentriert bei der Sache sein, um alle Zusammenhänge nachvollziehen zu können. Dabei ist das Hin- und Herspringen der Geschichte zwischen den verschiedenen Figuren nicht unbedingt hilfreich. Das birgt die Gefahr, die Orientierung zu verlieren. Aber das ist sicher auch der Komplexität des Themas geschuldet. Im Vergleich zu älteren Thrillern von Grandl fand ich hier die Charaktere etwas weniger prägnant, aber das ist sicherlich Geschmackssache.