Mut ist die Kraft, das Vertraute loszulassen
Meistens, gerade auf dem Land ist das so, das jemand aus der Familie den Betrieb, hier ein Bestattungsinstitut übernimmt, früher waren es Schreiner oder Tischler die das zusätzlichen machten. In einem Bestattungsinstitut muss eigentlich die ganze Familie das mittragen. Die Familie muss eine professionelle Distanz zu den Verstorbenen wahren, um die eigene psychische Gesundheit zu schützen, während sie gleichzeitig einfühlsam für trauernde Familien da ist. Es ist eine Arbeit, die eine hohe Verantwortung mit sich bringt, und darüber sollte man sein eigenen Leben nicht vergessen. Bei Familienbetrieben, die das Familienleben so beeinflussen, sollte dennoch jeder die Möglichkeit der freien Entfaltung haben, seine eigen Interessen zu leben, ein Bestatter zu sein ist oft eine Berufung und der eine fühlt sich berufen, der andere strebt ein eigenes Leben an. Die Leseprobe lässt einen Jugendroman erahnen, welche Träume und Vorstellungen hat Dominik wohl? Liebe Grüße