Sommer im Kopf, Beethoven im Keller
Okay. Dieser Auszug hat mich gekriegt. Er startet einfach mit "Scheiße. Beethoven." und hups, man steckt direkt mit Dominik im Bestattungsinstitut zwischen Präparationsraum und einem Vater, der Särge streichelt, als wären sie Kunstwerke, so wie die Musik von Beethoven. Das ist gleichzeitig morbide, witzig und irgendwie auch zärtlich. Die Mischung aus so einer Art Teenie-Ironie und echt tiefer Schwere (Mama ist weg, Papa flüchtet sich in die Arbeit, Dominik fühlt sich mehr "existierend" als lebend) trifft richtig hart und gut.
Und dann kommt der Sommerteil: Bandprobe, stickige Scheunenluft, Hotdog-Drama und on top ein großartig geschriebener Mini-Moment Zivilcourage mit dem Graffiti-Konter "Verhüten gegen Rechts". Spätestens beim neuen Biff (Benjamin) knistert es dann. Er taucht auf wie ein Unwetter im Leopardenhemd und sagt erstmal ganz trocken "sie ist tot". Und auf einmal hat die Geschichte diesen Sogmoment vom Sommer, der kippt, Coming-of-Age und "da passiert gleich etwas". Ich will unbedingt weiterlesen, weil ich wissen muss, wohin Dominik mit diesem Druck, dem Fernweh und diesem Biff-Vogel-Gefühl hinrutscht.
Ein negativer Punkt ist: Die Leseprobe hört MITTEN IM SATZ auf! Kein Kapitelende oder sanfter Cut. Einfach zack und weg. Das ist natürlich ein bisschen gemein, macht es allerdings auch maximal spannend, weil man genau in dem Moment rausgeworfen wird, in dem es so richtig losgeht...
Und dann kommt der Sommerteil: Bandprobe, stickige Scheunenluft, Hotdog-Drama und on top ein großartig geschriebener Mini-Moment Zivilcourage mit dem Graffiti-Konter "Verhüten gegen Rechts". Spätestens beim neuen Biff (Benjamin) knistert es dann. Er taucht auf wie ein Unwetter im Leopardenhemd und sagt erstmal ganz trocken "sie ist tot". Und auf einmal hat die Geschichte diesen Sogmoment vom Sommer, der kippt, Coming-of-Age und "da passiert gleich etwas". Ich will unbedingt weiterlesen, weil ich wissen muss, wohin Dominik mit diesem Druck, dem Fernweh und diesem Biff-Vogel-Gefühl hinrutscht.
Ein negativer Punkt ist: Die Leseprobe hört MITTEN IM SATZ auf! Kein Kapitelende oder sanfter Cut. Einfach zack und weg. Das ist natürlich ein bisschen gemein, macht es allerdings auch maximal spannend, weil man genau in dem Moment rausgeworfen wird, in dem es so richtig losgeht...