Authentisch und ruhig
Im Mittelpunkt steht Dominik, ein pflichtbewusster, zweifelnder und emotional unter Druck stehender junger Mann. Dominik steht an der Schwelle zwischen dem vorgezeichneten Leben – dem Familienbetrieb, dem Dorf sowie den traditionellen Werten und Erwartungen des Vaters – und der Frage, wer er selbst sein möchte. Der Fokus liegt hier nicht auf Spannung und Drama, sondern auf den Gefühlen, dem Miteinander und den Zwischentönen.
Das Thema ist nicht neu, aber das Setting und der Schreibstil haben mich gleich angesprochen. Es ist ein ernstes Thema, aber der Stil ist leicht, ruhig und auch humorvoll. Durch die Ich-Perspektive kann man seine Gedanken gut nachempfinden. Es ist ein authentischer, ruhiger und einfühlsamer Roman über das Erwachsenwerden, die erste (queere) Liebe und die Identitätssuche ab ca. 14 Jahren – und auch für Erwachsene lesenswert.
Das Thema ist nicht neu, aber das Setting und der Schreibstil haben mich gleich angesprochen. Es ist ein ernstes Thema, aber der Stil ist leicht, ruhig und auch humorvoll. Durch die Ich-Perspektive kann man seine Gedanken gut nachempfinden. Es ist ein authentischer, ruhiger und einfühlsamer Roman über das Erwachsenwerden, die erste (queere) Liebe und die Identitätssuche ab ca. 14 Jahren – und auch für Erwachsene lesenswert.