Ein feinfühliger und berührender Roman
Ein Roman über die großen und kleinen Fragen des Erwachsenwerdens, über Identität und die Ablösung vom Elternhaus.
Ich war sehr neugierig und vorfreudig auf diesen Roman und wurde nicht enttäuscht.
"Restsommer" begleitet Dominik über einen Sommer kurz vor seinem anstehenden Schulabschluss. Da kommen Fragen über die Zukunft, denn die scheint irgendwie schon sehr strikt vorgegeben: Sein Vater ist Bestatter und der Sohn soll das Institut übernehmen. Parallel kommt mit Benjamin, "Biff" ein neuer Schüler in Dominiks Klasse, der so ganz anders zu sein scheint, wie Dominik und mehr und mehr auch bei Dominik die Frage anklopft: Was will ich eigentlich? Ist da noch mehr als das Bestattungsinstitut und das Dorf "Schönacker" da draußen? Und dann tauchen da auch noch die ganz großen Identitätsfragen auf, denn Dominik fühlt sich immer mehr zu Biff hingezogen.
Die Geschichte ist an sich eher unaufgeregt und leise, doch das empfinde ich gerade als große Stärke. Es dauerte nicht lange, bis ich voll in die Atmosphäre eingetaucht bin und voll in den 2000ern in diesem kleinen Dorf mit Dominik abgetaucht bin.
Besonders gelungen fand ich auch das Setting des Bestattungsinstitut, in das wir als Leser*innen immer wieder mitgenommen werden. Das ein oder andere Mal hat es mich da zwar geschaudert, aber es war einfach eine besondere Wahl und auch die Kontraste, die zwischen Bestattungsinstitut und dem großen Sommer der Lebendigkeit und der Fragen, entstehen, fand ich einfach toll.
Und so war ich auch traurig, als ich am Ende des Buches wieder "auftauchen" und Biff und Dominik ihren Weg ziehen lassen musste.
Alles in allem ein sehr beeindruckendes Buch über das Erwachsenwerden, queere Identität, Ziele und Träume.
Ich war sehr neugierig und vorfreudig auf diesen Roman und wurde nicht enttäuscht.
"Restsommer" begleitet Dominik über einen Sommer kurz vor seinem anstehenden Schulabschluss. Da kommen Fragen über die Zukunft, denn die scheint irgendwie schon sehr strikt vorgegeben: Sein Vater ist Bestatter und der Sohn soll das Institut übernehmen. Parallel kommt mit Benjamin, "Biff" ein neuer Schüler in Dominiks Klasse, der so ganz anders zu sein scheint, wie Dominik und mehr und mehr auch bei Dominik die Frage anklopft: Was will ich eigentlich? Ist da noch mehr als das Bestattungsinstitut und das Dorf "Schönacker" da draußen? Und dann tauchen da auch noch die ganz großen Identitätsfragen auf, denn Dominik fühlt sich immer mehr zu Biff hingezogen.
Die Geschichte ist an sich eher unaufgeregt und leise, doch das empfinde ich gerade als große Stärke. Es dauerte nicht lange, bis ich voll in die Atmosphäre eingetaucht bin und voll in den 2000ern in diesem kleinen Dorf mit Dominik abgetaucht bin.
Besonders gelungen fand ich auch das Setting des Bestattungsinstitut, in das wir als Leser*innen immer wieder mitgenommen werden. Das ein oder andere Mal hat es mich da zwar geschaudert, aber es war einfach eine besondere Wahl und auch die Kontraste, die zwischen Bestattungsinstitut und dem großen Sommer der Lebendigkeit und der Fragen, entstehen, fand ich einfach toll.
Und so war ich auch traurig, als ich am Ende des Buches wieder "auftauchen" und Biff und Dominik ihren Weg ziehen lassen musste.
Alles in allem ein sehr beeindruckendes Buch über das Erwachsenwerden, queere Identität, Ziele und Träume.