Ein Junge, der Wurzeln sucht und Flügel findet
Ein heißer Sommer Anfang der 2000er Jahre. Ein typisches Szenario für einen Coming-of-Age Roman. Die Kulisse in der Rest Sommer spielt ist dann aber gar nicht so typisch. Ein Bestattungsinstitut. Ein Platz an den Heranwachsende wohl eher nicht denken. Für Dominik ist genau das Alltag.
Dominik ist so ein Junge, den ich sofort ins Herz geschlossen habe. Auch wenn ich ihn manchmal anstupsen wollte, um zu sagen: Hey, werd laut. Mach was. Dich dann erinnere an mein eigenes junges Ich und weiß, ja so ticken wir, wenn uns die Unsicherheit im Griff hat und das Leben mit seinen klugen Weisheiten noch vor uns liegt.
Wen ich aber wirklich schütteln wollte, sind Dominik Eltern. Beide, trennungsbedingt, noch sehr mit sich selbst beschäftigt, vergessen sie dass auch ein jugendlicher Sohn noch seine Eltern braucht, aber gleichzeitig auch seine eigenen Wege gehen bzw sich ausprobieren möchte.
Kea von Garnier fängt die Stimmung des Sommers, der Zeit zwischen Teenie sein und erwachsen werden, und der ersten Liebe so wunderbar ein, dass es mir leicht fiel, durch die Seiten zu fliegen. Es ist eine queere Liebesgeschichte. Das erwähne ich nur, weil es eigentlich gar nicht erwähnenswert ist. Denn es ist einfach Liebe, Verliebt sein, zwischen zwei Menschen, die einander anziehen. Und so wie es sich in dieser Geschichte einfach wohlig warm fühlt, darüber zu lesen, wünschte ich mir auch eine Gesellschaft, die Liebe einfach als Liebe akzeptiert. Bei allen Menschen.
Wem mein letzter Absatz jetzt zu cozy und romantisch klingt, dem sei gesagt, dass dieses Buch keine Cozy Romance ist. Es birgt so viele Elemente in sich. Lest es einfach selbst und genießt den Sommer bzw den Gedanken daran.
Dominik ist so ein Junge, den ich sofort ins Herz geschlossen habe. Auch wenn ich ihn manchmal anstupsen wollte, um zu sagen: Hey, werd laut. Mach was. Dich dann erinnere an mein eigenes junges Ich und weiß, ja so ticken wir, wenn uns die Unsicherheit im Griff hat und das Leben mit seinen klugen Weisheiten noch vor uns liegt.
Wen ich aber wirklich schütteln wollte, sind Dominik Eltern. Beide, trennungsbedingt, noch sehr mit sich selbst beschäftigt, vergessen sie dass auch ein jugendlicher Sohn noch seine Eltern braucht, aber gleichzeitig auch seine eigenen Wege gehen bzw sich ausprobieren möchte.
Kea von Garnier fängt die Stimmung des Sommers, der Zeit zwischen Teenie sein und erwachsen werden, und der ersten Liebe so wunderbar ein, dass es mir leicht fiel, durch die Seiten zu fliegen. Es ist eine queere Liebesgeschichte. Das erwähne ich nur, weil es eigentlich gar nicht erwähnenswert ist. Denn es ist einfach Liebe, Verliebt sein, zwischen zwei Menschen, die einander anziehen. Und so wie es sich in dieser Geschichte einfach wohlig warm fühlt, darüber zu lesen, wünschte ich mir auch eine Gesellschaft, die Liebe einfach als Liebe akzeptiert. Bei allen Menschen.
Wem mein letzter Absatz jetzt zu cozy und romantisch klingt, dem sei gesagt, dass dieses Buch keine Cozy Romance ist. Es birgt so viele Elemente in sich. Lest es einfach selbst und genießt den Sommer bzw den Gedanken daran.