Flirrende Atmosphäre, tolle Charaktere & behutsame Liebesgeschichte
Kea von Garnier erzählt in „Restsommer“ von Dominik, der eigentlich das Bestattungsinstitut seines Vaters übernehmen soll. Doch je näher das Abitur rückt, desto lauter werden seine Zweifel an diesem vorgezeichneten Weg. Zwischen familiären Erwartungen, eigenen Zukunftsfragen, dem Zusammentreffen mit Biff und der ersten großen Liebe gerät sein Leben ins Wanken.
Das Buch hat für mich eine echte Sogwirkung entwickelt. Die Atmosphäre ist dicht und eindrücklich, dieses flirrende Sommergefühl zwischen Aufbruch und Abschied war beim Lesen deutlich spürbar. Die Figuren – vor allem Dominik und Biff – sind mit viel Tiefe gezeichnet, ihre Geschichte hat mich sehr berührt und ich habe mich regelrecht in ihre Dynamik verliebt. Der Spannungsbogen bleibt das gesamte Buch hinweg hoch, auch weil die Themen Identitätsfindung, Zukunftsangst und Selbstbestimmung behutsam und vielschichtig behandelt werden. Das Ende empfand ich als stimmig, weil es genau zu dieser Lebensphase passt, in der eben noch nicht alles entschieden ist. An manchen Stellen bewegt sich die Geschichte nah am Klischee, was dem Gesamteindruck für mich jedoch keinen großen Abbruch getan hat.
Alles in allem ist „Restsommer“ ein toller Roman über das Erwachsenwerden und den Mut, den eigenen Weg zu suchen. Eine große Empfehlung für mich.
Das Buch hat für mich eine echte Sogwirkung entwickelt. Die Atmosphäre ist dicht und eindrücklich, dieses flirrende Sommergefühl zwischen Aufbruch und Abschied war beim Lesen deutlich spürbar. Die Figuren – vor allem Dominik und Biff – sind mit viel Tiefe gezeichnet, ihre Geschichte hat mich sehr berührt und ich habe mich regelrecht in ihre Dynamik verliebt. Der Spannungsbogen bleibt das gesamte Buch hinweg hoch, auch weil die Themen Identitätsfindung, Zukunftsangst und Selbstbestimmung behutsam und vielschichtig behandelt werden. Das Ende empfand ich als stimmig, weil es genau zu dieser Lebensphase passt, in der eben noch nicht alles entschieden ist. An manchen Stellen bewegt sich die Geschichte nah am Klischee, was dem Gesamteindruck für mich jedoch keinen großen Abbruch getan hat.
Alles in allem ist „Restsommer“ ein toller Roman über das Erwachsenwerden und den Mut, den eigenen Weg zu suchen. Eine große Empfehlung für mich.