Mein Sommerbuch des Jahres (schon im Februar)
Es ist erst Februar, aber 'Restsommer' hat für mich jetzt schon das Potenzial, eines meiner Lieblingsbücher des Jahres zu werden. Im Debütroman von Kea von Garnier begleiten wir den 16-jährigen Dominik einen Sommer lang durch die wohl die prägendste Phase seines Lebens: das Erwachsenwerden.
Dominik wächst in einem kleinen, beschaulichen Dorf auf und führt ein scheinbar vorgezeichnetes Leben. Als einziges Kind soll er eines Tages das Bestattungsinstitut seines Vaters übernehmen, in dem er neben der Schule bereits mitarbeitet. Doch mit dem Auftauchen von Benjamin, genannt „Biff“, aus Berlin gerät diese Ordnung ins Wanken. Der neue Mitschüler bringt nicht nur einen neuen, frischen Wind in die Provinz, sondern stellt Dominiks bisherige Gewissheiten grundlegend infrage. Immer stärker zweifelt er daran, ob der vorgezeichnete Lebensweg wirklich seiner ist, ob er für immer in einem Dorf bleiben möchte, das sich zunehmend eng anfühlt, und ob es für ihn nicht auch andere Lebensrealitäten jenseits des Heteronormativen gibt.
Der Roman vereint klassische Elemente des Coming-of-Age- und Sommerromans: erste Liebe und Sexualität, Konflikte mit Eltern und Schule, Freundschaften, Identitätssuche, dazu Szenen im Freibad, am Badesee und auf dem Hochhausdach. Kea von Garnier gelingt es dabei, durch ihre Sprache und ihre dichten Schilderungen eine besondere Stimmung zu erzeugen, die einen vollkommen in Dominiks Welt eintauchen lässt. Man erlebt seine Höhen und Tiefen intensiv mit und verdrückt am Ende vielleicht auch das ein oder andere Tränchen.
Mit einer gelungenen Mischung aus Humor und Tiefgang entstehen liebenswerte Figuren, die einem schnell ans Herz wachsen. Auch wenn das Buch das eine oder andere bekannte Klischee bedient, fällt das schlussendlich kaum ins Gewicht. Restsommer ist ein warmes, atmosphärisches und berührendes Debüt – ein wunderbares Buch und für mich ein absolutes Muss für alle, die Coming-of-Age-Geschichten und queere Liebesromane lieben.
Dominik wächst in einem kleinen, beschaulichen Dorf auf und führt ein scheinbar vorgezeichnetes Leben. Als einziges Kind soll er eines Tages das Bestattungsinstitut seines Vaters übernehmen, in dem er neben der Schule bereits mitarbeitet. Doch mit dem Auftauchen von Benjamin, genannt „Biff“, aus Berlin gerät diese Ordnung ins Wanken. Der neue Mitschüler bringt nicht nur einen neuen, frischen Wind in die Provinz, sondern stellt Dominiks bisherige Gewissheiten grundlegend infrage. Immer stärker zweifelt er daran, ob der vorgezeichnete Lebensweg wirklich seiner ist, ob er für immer in einem Dorf bleiben möchte, das sich zunehmend eng anfühlt, und ob es für ihn nicht auch andere Lebensrealitäten jenseits des Heteronormativen gibt.
Der Roman vereint klassische Elemente des Coming-of-Age- und Sommerromans: erste Liebe und Sexualität, Konflikte mit Eltern und Schule, Freundschaften, Identitätssuche, dazu Szenen im Freibad, am Badesee und auf dem Hochhausdach. Kea von Garnier gelingt es dabei, durch ihre Sprache und ihre dichten Schilderungen eine besondere Stimmung zu erzeugen, die einen vollkommen in Dominiks Welt eintauchen lässt. Man erlebt seine Höhen und Tiefen intensiv mit und verdrückt am Ende vielleicht auch das ein oder andere Tränchen.
Mit einer gelungenen Mischung aus Humor und Tiefgang entstehen liebenswerte Figuren, die einem schnell ans Herz wachsen. Auch wenn das Buch das eine oder andere bekannte Klischee bedient, fällt das schlussendlich kaum ins Gewicht. Restsommer ist ein warmes, atmosphärisches und berührendes Debüt – ein wunderbares Buch und für mich ein absolutes Muss für alle, die Coming-of-Age-Geschichten und queere Liebesromane lieben.