"Mit dem Tod kenne ich mich aus, aber vom Leben hab ich keine Ahnung."

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In ihrem ersten Roman "Restsommer" erzählt uns Kea von Garnier von Dominik und Biff im trostlosesten Kaff in Niedersachsen überhaupt. Dominik soll möglichst bald das Beerdigungsinstitut seines Vaters übernehmen und dann ist da Biff, der aus Berlin in Dominiks kleine Welt kommt. Das erste Drittel zog sich für mich etwas, zu ausführlich fand ich die Beschreibungen des Beerdigungsinstitutes, der Stadt, der Familiensituation. Aber dann zog mich die zarte Liebesgeschichte der beiden Jungs in ihren Bann und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Dazu beigetragen hat sicher auch die Sprache des Buches. Sie ist sachlich-nüchtern, jedoch niemals kühl. Das Cover ist passend gewählt, findet doch eine Schlüsselszene der Erzählung im städtischen Freibad statt. Mich konnte diese zarte Coming-of-age-Geschichte restlos überzeugen und ich finde sie auch für (vielleicht sonst nichtlesende :-) ) Jungen sehr passend. Ein tolles Sommerbuch!