Leseeindruck in drei Worten: nervenaufreibend – rasant – intensiv!

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jane.bookish Avatar

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Heftiger Einstieg.
Wir starten mit Blaulicht, Blut auf dem Asphalt und einer Protagonistin im Schockzustand – und springen dann sechs Tage zurück zu dem Abend, an dem alles begann.

Der Schreibstil ist sehr direkt. Man spürt Livs Anspannung, ihre schnelle Auffassungsgabe, dieses permanente Funktionieren unter Druck. Es gibt keine unnötigen Ausschweifungen, sondern Tempo und klare Bilder.
Die Figuren wirken greifbar. Liv ist klug, wachsam und definitiv nicht naiv. Sara wirkt emotionaler, impulsiver, aber nicht überzeichnet.
Und dann ist da noch die Frage, was Liv offenbar vor der Polizei verbergen will.

Unterm Strich: ein spannender Auftakt mit starker Sogwirkung, klarer Bedrohung und genug offenen Fragen, um unbedingt weiterlesen zu wollen.