Düsterer YA-Thriller
Revenge von Svenja Diel startet mit einer wirklich starken Grundidee, ein düsterer YA‑Thriller voller Geheimnisse, Lügen und familiärer Abgründe. Genau dieses Setting hat mich zunächst sehr neugierig gemacht. Leider konnte das Buch diese vielversprechende Ausgangslage für mich nicht halten.
Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven und auf verschiedenen Zeitebenen erzählt, eine Schreibweise, die bei mir grundsätzlich Spannung erzeugt. In diesem Fall waren die Übergänge jedoch nicht immer klar erkennbar, sodass ich beim Lesen mehrfach aus dem Fluss gerissen wurde. Statt zusätzlicher Dynamik entstand für mich eher Verwirrung.
Der Schreibstil ist leicht und gut zugänglich, doch die Handlung entwickelt sich nur langsam. Ich hatte Mühe, dauerhaft am Ball zu bleiben, verlor zwischendurch den Faden und fühlte mich selten wirklich gefesselt. Gerade bei einem Thriller ist das ein entscheidender Punkt.
Auch die Figuren blieben für mich schwierig. Sie wirken unsympathisch, was sicherlich von der Autorin bezweckt wurde und zur Thematik aus Intrigen, Verrat und familiären Konflikten durchaus passt. Zwar sind die Emotionen der Charaktere vorhanden, aber oft nicht greifbar genug, um mich wirklich mitzunehmen.
Am Ende bleibt für mich der Eindruck eines Romans mit toller Grundidee, der jedoch hinter seinem Potenzial zurückbleibt. Atmosphäre und Themen sind stark, die Umsetzung konnte mich aber leider nicht überzeugen.
Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven und auf verschiedenen Zeitebenen erzählt, eine Schreibweise, die bei mir grundsätzlich Spannung erzeugt. In diesem Fall waren die Übergänge jedoch nicht immer klar erkennbar, sodass ich beim Lesen mehrfach aus dem Fluss gerissen wurde. Statt zusätzlicher Dynamik entstand für mich eher Verwirrung.
Der Schreibstil ist leicht und gut zugänglich, doch die Handlung entwickelt sich nur langsam. Ich hatte Mühe, dauerhaft am Ball zu bleiben, verlor zwischendurch den Faden und fühlte mich selten wirklich gefesselt. Gerade bei einem Thriller ist das ein entscheidender Punkt.
Auch die Figuren blieben für mich schwierig. Sie wirken unsympathisch, was sicherlich von der Autorin bezweckt wurde und zur Thematik aus Intrigen, Verrat und familiären Konflikten durchaus passt. Zwar sind die Emotionen der Charaktere vorhanden, aber oft nicht greifbar genug, um mich wirklich mitzunehmen.
Am Ende bleibt für mich der Eindruck eines Romans mit toller Grundidee, der jedoch hinter seinem Potenzial zurückbleibt. Atmosphäre und Themen sind stark, die Umsetzung konnte mich aber leider nicht überzeugen.