Lässt nach
In "Revenge" von Svenja Diel wird geschildert, wie drei Jugendliche nach einem Gewaltverbrechen in Köln in einen Strudel aus Ermittlungen, Schuldfragen und persönlichen Abgründen geraten. Zwischen brüchiger Freundschaft und wachsendem Misstrauen verdichtet sich die Handlung zu einer Erkundung von Traumata und moralischer Verantwortung.
Svenja Diel setzt auf ein hohes Erzähltempo und unmittelbare Perspektivführung, wodurch eine konstante Spannung erzeugt wird. Das ist schon mal gut. Die ernsten Themen verleihen dem Text Gewicht, werden jedoch bisweilen zugespitzt, wodurch Nuancen verloren gehen. Auch die Figuren wirken stellenweise funktional angelegt. Insgesamt ein engagierter, aber nicht durchgehend ausgereifter Thriller, der gegen Ende stark. nachlässt. Meine Bewertung daher: drei von fünf Sternen.
Svenja Diel setzt auf ein hohes Erzähltempo und unmittelbare Perspektivführung, wodurch eine konstante Spannung erzeugt wird. Das ist schon mal gut. Die ernsten Themen verleihen dem Text Gewicht, werden jedoch bisweilen zugespitzt, wodurch Nuancen verloren gehen. Auch die Figuren wirken stellenweise funktional angelegt. Insgesamt ein engagierter, aber nicht durchgehend ausgereifter Thriller, der gegen Ende stark. nachlässt. Meine Bewertung daher: drei von fünf Sternen.