Etwas unausgereift und eher für zwischendurch

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quilla3 Avatar

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Bei diesem Buch bin ich zwiegespalten. Ich habe deutlich gemerkt, dass es sich um einen Debüt-Roman handelt, da die Charaktere teilweise etwas vereinfacht dargestellt wurden, die Beziehung sich zu schnell entwickelte und ich vor allem immer mal wieder über den Schreibstil gestolpert bin und über die repetitiven inneren Monologe und Grübeleien der Charaktere. Diese haben den Roman meiner Meinung nach unnötig in die Länge gezogen und Spannung herausgenommen.

Auf der anderen Seite habe ich auch das Potenzial gesehen. Gut hat mir gefallen, dass vor allem bei Casey durchaus eine Entwicklung festzustellen war, auch wenn sie mir als Protagonistin bis zuletzt ein wenig zu blass und abwartend war. Gegen Ende fand ich auch die Emotionen der Charaktere ganz gut spürbar. Jacobs Entwicklung hingegen fand ich nicht so hundertprozentig überzeugend. Das Setting in Kalifornien mochte ich sehr, ebenso die sympathischen Nebencharaktere, die Found Family-Vibes verströmt haben.

Insgesamt fehlte es mir an Tiefe und Spannung, welche auch durch die vermeidbaren ausführlichen und detailreichen Schilderungen gelitten haben. Ich war einfach nicht so gefesselt, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es mit Casey und Jacob weitergeht. Allerdings hatte ich auch nicht das Bedürfnis, das Buch abzubrechen.

Ich würde diese Romance eher für zwischendurch empfehlen, wenn man etwas Leichtes braucht oder eine Lektüre für den Strand.