Wenn man vor Gefühlen davonläuft – und sie einen trotzdem einholen.
Rewrite My Rules ist so ein Buch, das man anfängt, ohne viel zu erwarten – und dann merkt man plötzlich, dass es einen leise erwischt hat. Nicht mit Drama, nicht mit großen Gesten, sondern mit Figuren, die sich erstaunlich echt anfühlen.
Casey mochte ich sofort. Dieses Gefühl, dass das eigene Leben irgendwie falsch abgebogen ist und man einfach nur weg will, kennt man ja vielleicht mehr, als man zugeben möchte. Ihr Neuanfang in San Diego fühlt sich nicht romantisch verklärt an, sondern eher nach „Ich weiß nicht, was ich will, aber so wie es war, geht es nicht weiter“. Genau das hat sie für mich glaubwürdig gemacht.
Jacob war am Anfang… schwierig. Seine Regeln, seine Distanz, dieses ständige Auf-Nummer-sicher-Gehen – ich war erst genervt. Aber je länger ich gelesen habe, desto klarer wurde, dass dahinter keine Arroganz steckt, sondern Angst. Und das fand ich ehrlich gesagt ziemlich gut getroffen. Die beiden zusammen sind kein sofortiges Feuerwerk, sondern eher ein langsames, vorsichtiges Annähern mit vielen Gesprächen, Missverständnissen und Momenten, die sich echt anfühlen.
Ich mochte besonders, dass die Geschichte nicht versucht, ständig laut zu sein. Es geht viel um innere Konflikte, ums Weglaufen vor Gefühlen und um die Frage, wie viel Nähe man eigentlich zulassen kann, ohne sich selbst zu verlieren. An ein, zwei Stellen hätte ich mir etwas mehr Tiefe oder Konsequenz gewünscht, deshalb „nur“ vier Sterne.
Trotzdem ist Rewrite My Rules für mich eine ehrliche, angenehme Romance über Neuanfänge, Selbstschutz und den Mut, Gefühle nicht immer wegzuschieben. Ein Buch, das man gern liest – und das ein bisschen nachhallt, wenn man es zuklappt.
Casey mochte ich sofort. Dieses Gefühl, dass das eigene Leben irgendwie falsch abgebogen ist und man einfach nur weg will, kennt man ja vielleicht mehr, als man zugeben möchte. Ihr Neuanfang in San Diego fühlt sich nicht romantisch verklärt an, sondern eher nach „Ich weiß nicht, was ich will, aber so wie es war, geht es nicht weiter“. Genau das hat sie für mich glaubwürdig gemacht.
Jacob war am Anfang… schwierig. Seine Regeln, seine Distanz, dieses ständige Auf-Nummer-sicher-Gehen – ich war erst genervt. Aber je länger ich gelesen habe, desto klarer wurde, dass dahinter keine Arroganz steckt, sondern Angst. Und das fand ich ehrlich gesagt ziemlich gut getroffen. Die beiden zusammen sind kein sofortiges Feuerwerk, sondern eher ein langsames, vorsichtiges Annähern mit vielen Gesprächen, Missverständnissen und Momenten, die sich echt anfühlen.
Ich mochte besonders, dass die Geschichte nicht versucht, ständig laut zu sein. Es geht viel um innere Konflikte, ums Weglaufen vor Gefühlen und um die Frage, wie viel Nähe man eigentlich zulassen kann, ohne sich selbst zu verlieren. An ein, zwei Stellen hätte ich mir etwas mehr Tiefe oder Konsequenz gewünscht, deshalb „nur“ vier Sterne.
Trotzdem ist Rewrite My Rules für mich eine ehrliche, angenehme Romance über Neuanfänge, Selbstschutz und den Mut, Gefühle nicht immer wegzuschieben. Ein Buch, das man gern liest – und das ein bisschen nachhallt, wenn man es zuklappt.