Royal Drama Baby

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squeechiee Avatar

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Das Cover ist hübsch, der Farbschnitt heutzutage quasi obligatorisch. Als ich es bekam, hoffte ich nur, dass es auch mit Inhalt gefüllt wäre und nicht nur gut aussähe. Die Biographie von Autorin Katharine McGee war ebenso vielversprechend, sie sollte eine Geschichte am englischen Königshof erzählen können.

Trotzdem tat ich mich beim Lesen auf den ersten 130 Seiten eher schwer. Die Perspektive wechselte zwischen den drei Protagonistinnen Alix, Hélène und May hin und her. Es dauert, bis man den Durchblick hat, wer zu wem gehört und wer welche Hintergrundgeschichte hat. Mühsam. Und so richtig sympathisch war mir zunächst keine. Das macht das Lesen immer schwer. Doch je weiter ich voranschritt, desto schneller las ich und urplötzlich war ich mittendrin, im viktorianischen "Zickenkrieg", fieberte für Hélène mit und teilte Alix Faszination für Russland. Wie ist das bitte passiert?
Royal Rivals unterhält auf sehr eigene Weise, schafft eine gute Balance zwischen Historizität und Fiktion und ist einfach unterhaltsam! Ich möchte keine Empfehlung aussprechen, aber, unter uns, ich habe Band 2 direkt im Anschluss bestellt. Ich muss unbedingt erfahren, wie es weitergeht.