Fake Dating, Herzklopfen und britischer Charme

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tinkerbell490 Avatar

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Fake Dating trifft auf Eliteuniversität und britischen Adel – eine Kombination, die mich direkt neugierig gemacht hat und beim Lesen definitiv ihren ganz eigenen Charme entwickelt.

Im Mittelpunkt steht Natalie, die an der renommierten Everleigh University studiert und sich mit einem eher außergewöhnlichen Nebenjob etwas dazuverdient: Sie wird dafür bezahlt, die Freundin auf Zeit zu spielen. Damit das Ganze unkompliziert bleibt, hat sie klare Grenzen gezogen. Keine körperliche Nähe, keine unnötigen Verwicklungen und vor allem: keine echten Gefühle.

Doch dann begegnet sie Lord Benjamin Ashford. Als Sohn eines Dukes steht er deutlich stärker im öffentlichen Fokus, als ihm lieb ist, und ausgerechnet Natalie soll ihm dabei helfen, sein angeschlagenes Image wieder aufzupolieren. Eigentlich also nur ein weiterer Auftrag – zumindest in der Theorie. Denn schon bald wird deutlich, dass sich Gefühle nur schwer an vorher festgelegte Regeln halten.

Gerade Natalie und Benjamin haben die Geschichte für mich besonders gemacht. Ich mochte ihre Dynamik von Anfang an unglaublich gerne. Die frechen Wortgefechte, das gegenseitige Necken und die kleinen, manchmal fast unscheinbaren Momente zwischen ihnen haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Gleichzeitig entwickelt sich die Beziehung angenehm weiter, sodass ich unbedingt wissen wollte, wann die beiden endlich erkennen, was sich zwischen ihnen längst anbahnt.

Auch das Setting hat genau meinen Geschmack getroffen. Die Mischung aus College-Atmosphäre und britischem High-Society-Flair bringt etwas Besonderes in die klassische Fake-Dating-Geschichte. Dazu kommt ein lockerer und angenehm leichter Schreibstil, durch den sich das Buch wunderbar flüssig lesen lässt. Ich bin jedenfalls ziemlich schnell durch die Seiten geflogen.

Für mich war es eine rundum schöne Wohlfühlgeschichte mit Humor, Romantik und jeder Menge Herzklopfen. Sicherlich wird das Rad mit Fake Dating nicht komplett neu erfunden – das muss es für mich aber auch gar nicht. Entscheidend ist, dass die Chemie zwischen den Figuren stimmt und mich ihre Geschichte mitnimmt. Und genau das war bei Natalie und Benjamin der Fall.

Eine charmante und unterhaltsame Romance, bei der man wunderbar abschalten, mitfiebern und sich einfach ein bisschen wegträumen kann.