Gelungener Upper-Class-Auftakt mit leichten Schwächen
Mit „Royal Rumors: How (Not) to Fall in Love“ ist Tina Köpke ein mitreißender Auftakt ihrer neuen Everleigh-University-Trilogie gelungen, der New-Adult-Fans von der ersten Seite an fesselt. Die Geschichte glänzt durch das perfekt umgesetzte Fake-Dating-Motiv vor einer glamourösen Elite-Kulisse, die sofort Erinnerungen an Gossip Girl und Maxton Hall weckt.
Ein großer Pluspunkt des Romans sind die beiden Protagonisten, deren gegensätzliche Welten wunderbar aufeinanderprallen. Natalie ist eine erfrischend bodenständige, loyale und toughe Heldin. Sie meistert die Herausforderungen ihres Lebens mit viel Pragmatismus und versucht eisern, ihren Kopf über ihr Herz zu stellen. Ihr gegenüber steht Lord Benjamin Ashford, der das klassische Bild eines privilegierten, unnahbaren Bad Boys verkörpert. Hinter seiner charmant-arroganten Fassade verbirgt er jedoch tiefe Verletzlichkeit und den Druck, den Erwartungen seiner aristokratischen Familie gerecht werden zu müssen. Die schlagfertigen Dialoge und die spürbare, prickelnde Chemie zwischen den beiden sorgen für einen extrem hohen Unterhaltungswert.
Dennoch bleibt die Story an manchen Stellen leider etwas vorhersehbar, da viele bekannte Genre-Muster bedient werden. Auch die tieferen emotionalen Konflikte der Charaktere und die Geheimnisse der High Society werden manchmal nur oberflächlich angekratzt, wo ich mir für die Figurenentwicklung etwas mehr psychologische Tiefe gewünscht hätte. Dank des flüssigen Schreibstils fliegt man trotzdem nur so durch die Seiten dieses modernen Adel-Dramas.
Fazit:
Ich vergebe 4 von 5 Sternen. Ein absolut packender und unterhaltsamer Romance-Auftakt mit zwei starken Hauptfiguren, der trotz kleinerer Schwächen in der Tiefe definitiv Lust auf die Folgebände macht.
Ein großer Pluspunkt des Romans sind die beiden Protagonisten, deren gegensätzliche Welten wunderbar aufeinanderprallen. Natalie ist eine erfrischend bodenständige, loyale und toughe Heldin. Sie meistert die Herausforderungen ihres Lebens mit viel Pragmatismus und versucht eisern, ihren Kopf über ihr Herz zu stellen. Ihr gegenüber steht Lord Benjamin Ashford, der das klassische Bild eines privilegierten, unnahbaren Bad Boys verkörpert. Hinter seiner charmant-arroganten Fassade verbirgt er jedoch tiefe Verletzlichkeit und den Druck, den Erwartungen seiner aristokratischen Familie gerecht werden zu müssen. Die schlagfertigen Dialoge und die spürbare, prickelnde Chemie zwischen den beiden sorgen für einen extrem hohen Unterhaltungswert.
Dennoch bleibt die Story an manchen Stellen leider etwas vorhersehbar, da viele bekannte Genre-Muster bedient werden. Auch die tieferen emotionalen Konflikte der Charaktere und die Geheimnisse der High Society werden manchmal nur oberflächlich angekratzt, wo ich mir für die Figurenentwicklung etwas mehr psychologische Tiefe gewünscht hätte. Dank des flüssigen Schreibstils fliegt man trotzdem nur so durch die Seiten dieses modernen Adel-Dramas.
Fazit:
Ich vergebe 4 von 5 Sternen. Ein absolut packender und unterhaltsamer Romance-Auftakt mit zwei starken Hauptfiguren, der trotz kleinerer Schwächen in der Tiefe definitiv Lust auf die Folgebände macht.